Geburtsort:

Klinik

Liebe Kristin,

nun liegt die Geburt meiner Tochter schon fast sechs Wochen zurück. Ich bin aber immer noch völlig überwältigt von diesem Ereignis und Erlebnis. Und um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin euch so sehr dankbar, dass ich mich noch in letzter Minute mit deiner Methode, Kristin, vorbereiten konnte! Dies hat mir die Geburt ermöglicht, die ich mir so sehr gewünscht habe -davon bin ich überzeugt.

Meine erste Geburt war ein Kaiserschnitt und ich habe sehr lange gebraucht zu verstehen, dass ich ein tiefsitzendes Trauma davongetragen hatte. Dieses hatte sich sowohl sehr negativ auf meine psychische Verfassung nach der Geburt als auch auf die Beziehung zu meinem Kind und dadurch auch auf mein Kind selbst ausgewirkt.

Als ich zum zweiten Mal schwanger war, ging diese Schwangerschaft neben Job und Kindererziehung zunächst etwas unter. So wurde mir erst nach und nach bewusst, dass diesmal irgendetwas anders laufen musste, damit auch die Geburt anders verlaufen konnte. Dummerweise gab es eine unausweichliche Parallele zur ersten Geburt: ein Umzug kurz vor dem ET. Und dann gab es auch noch Corona und alles, was damit zusammenhing.

Durch das Hören deines Podcasts, Kristin (aufmerksam gemacht wurde ich auf diesen durch eine enge Freundin), habe ich mir jedoch jeden Tag mindestens 40 Minuten Auszeit und Auseinandersetzung mit der Schwangerschaft sowie der bevorstehenden Geburt „gegönnt“. Zudem habe ich angefangen zu meditieren und dadurch wenigstens etwas Entspannung in dieser höchststressigen Zeit in den drei Monaten vor ET erfahren. Dafür hätte ich mir ohne deinen Podcast und den Zugriff auf die Meditationen niemals Zeit genommen! (…) Ich habe mich also, so gut es ging, vorbereitet. Aber am Ende ist eine Geburt natürlich immer ein Überraschungspaket und sie verlief insgesamt dann nicht ganz so idealtypisch, wie ich mir das ausgemalt hatte. Im Ergebnis aber war es für mich eine Traumgeburt: Eine spontane Entbindung, wie ich sie mir auch genauso immer gewünscht und visualisiert hatte.

Schmerzfrei war es gegen Ende nicht mehr, aber dazu verlief alles auch viel zu rasant. Meine Wellen waren einige Zeit (nach der Einleitung) nur 1 m und dann auf einmal plötzlich für 15 bis 30 Minuten 8 m hoch, bis sie dann für ca. 1,5 Stunden in die Wellen mit Pressdrang mündeten, die eine Höhe von 10 m hatten. Der Sprung war zu schnell, um darauf „entspannt“ zu reagieren. Aber der Weg dahin war der entspannteste, den ich mir hätte vorstellen können. Leider gibt es erst einen Befund ab Anfang der Pressphase. Dieser lag bei knapp 7 cm. Ich weiß es nicht sicher, aber ich glaube fest daran, dass die Öffnung des Muttermundes bis dahin deswegen schmerzfrei verlief, weil ich mit so enorm viel Vertrauen auf die Kraft meines Körpers an die Geburt heran gegangen bin und mithilfe der Hypnose natürlich! Auch das Kreißsaal-Team war sehr beeindruckt von meiner sehr entspannten Haltung und das Urvertrauen, was ich hatte. Das CTG war nämlich nicht optimal und man hatte mir offeriert, jederzeit einen Kaiserschnitt durchzuführen. Aber für mich stand das zu keiner Zeit zur Debatte. Ich war der uneingeschränkten und unerschütterlichen Überzeugung, dass es meinem Baby gut geht. Ich habe komplett auf meinen Körper vertraut und diesem die Zeit gegeben, die er brauchte. Und nach zwei Tagen im Krankenhaus hat es dann ja auch funktioniert. Trotz eines Kindes von fast 4200 g (ich selbst bin nur 1,62 groß und eher schmal).

Mit diesem Bericht (…) möchte ich euch nochmal meinen tiefsten Dank aussprechen. Es ist so großartig, dass ich nun dieses tolle Geburtserlebnis hatte. Ich könnte jedes Mal, wenn ich daran denke, vor Glück weinen.

Ich hoffe, dass es noch ganz viele Frauen geben wird, die sich mit „Die friedliche Geburt“ vorbereiten und ein ähnlich positives Geburtserlebnis haben werden. Und natürlich wünsche ich euch alles Gute und weiterhin ganz viel Erfolg!

Liebste Grüße, A.