Geburtsort:

Klinik

Also mein zweiter Sohn ist im September 2017 zur Welt gekommen (ja es ist schon eine Weile her) und die Geburt war im Vergleich zur ersten komplett anders. Zum einen weil ich einfach wusste was Geburt bedeuten kann und es ernster genommen hatte als das erste Mal, wo mich diese Naturgewalt einfach „überrollte“, zum anderen weil ich durch dich eine wirklich sinnvolle Anleitung hatte, mit der Situation umzugehen.

Ich entdeckte deinen Online-Kurs und begann ungefähr ab dem 7. Monat, einmal täglich deine lange Geburtsvorbereitung zu hören. Das tat ich bis zur Geburt und ergänzte immer mal die kurze Geburtsvorbereitung. Außerdem mochte ich die Trance zur Krankenhausgeburt sehr gern und hörte diese ebenfalls alle 2-3 Tage.

Das Entspannen klappte bis zum Schluss mal besser und mal schlechter und ich war mir nicht ganz sicher, ob ich für die Geburt tief genug in die Entspannung gelangen könnte.

8 Tage nach ET ging es endlich los. Die Wellen starteten nachts gegen 3.30uhr und ich blieb ganz lange bei meinem Mann und meinem großen Sohn im Bett, habe mir deine Geburtstrance angehört, vor mich hingedöst, in den Bauch geatmet und die Wellen kommen und gehen lassen.
Vor allem die Atemtechniken waren super-hilfreich. Am Morgen sind wir gegen 8 zusammen aufgestanden und ich habe mich auf meinen Gymnastikball begeben während des Frühstücks.

Gegen 10 sind wir zu Klinik aufgebrochen, da die Wellen zunehmend intensiver und in kürzeren Abständen zu spüren waren. In der Klinik konnte ich mit den Hebammen meine Wünsche absprechen und war zwischen den Wellen noch durchaus ansprechbar.
Umso überraschter war ich, als die Hebamme tastete und mir sagte wir wären schon bei 8cm, das beflügelte mich total. Ich will nicht behaupten dass die Geburt schmerzfrei war, dazu war ich glaube ich nicht tief genug in der Trance, aber ich war absolut Herr der Lage und konnte mich selbst noch in Ruhe ausziehen und in die Geburtswanne begeben. Dort veratmete ich die Presswehen (und presste tatsächlich, ganz intuitiv schien das für mich das Richtige zu sein) und eine halbe Stunde später konnte ich meinen kleinen Sohn in die Arme schließen.

Ich durfte ihn selbst aus dem Wasser heben und war der erste Mensch, der ihn berührt hat. Dies alles erlebte ich ohne Schmerzmittel und bei vollen Bewusstsein. Ganz selbstbestimmt habe ich meinen zweiten Sohn zur Welt gebracht und im Gegensatz zu meiner ersten Geburt, bei der ich mich an die ersten Momente mit meinem Baby kaum erinnern kann, habe ich nun diese wunderschönen Erinnerungen, die mir niemand je wieder nehmen kann.

Wir gingen 4h nach der Geburt direkt mit unserem Baby nach Hause. Und du, liebe Kristin, warst 3/4 der Geburtszeit mit deiner Geburtstrance als „Anker“ meine Stütze. Erst am Ende im Wasser habe ich die Kopfhörer weggelegt. Ich bin dir sehr dankbar für die tolle Vorbereitung, sonst hätte ich die Geburt sicher anders erlebt. Ich kann deinen Kurs wirklich jeder Frau wärmstens empfehlen.

Den Bericht kannst du sehr gern veröffentlichen. (…)
Ich sende ganz viele liebe Grüße und wünsche mir bzw. dir, dass du noch ganz viele Frauen mit deiner wertvollen Arbeit erreichst.