Geburtsort:

Klinik

Geburtsbericht erstes Kind, 39+4 (3.6.)

Vorbereitungen neben der Friedlichen Geburt:

– Akupunktur 4x

– Louwen Ernährung ab SSW 33 mit einigen Ausnahmen in den ersten Wochen, ab SSW37 „streng“

– Datteln ab SSW37 täglich 2-6

– Himbeerblättertee ab SSW36

– Training mit Epino ab SSW37 täglich 10-20 min

Mit der Friedlichen Geburt habe ich erst in der SSW32/33 begonnen, dachte erst, ich wäre spät dran, aber es war genau der richtige Zeitpunkt für mich. Den Kurs habe ich super schnell verschlungen und auch die täglichen Meditationen fand ich spannend und kam sehr gut an meinen Kraftort. Sie haben mir extrem geholfen, entspannt durch die letzten Wochen der Schwangerschaft zu gehen und jeden Tag bewusst Zeit für mich und mein Baby zu finden. Außerdem war ich immer positiv gestimmt, wenn ich an die Geburt gedacht habe und hatte keinerlei Sorgen. In den letzten 4 Wochen habe ich immer mehrere Meditationen am Tag gemacht und habe es noch mehr genossen.

Eine Woche vor Stichtag habe ich mit der Meditation zum „Geburtsbeginn mental fördern“ begonnen.

28.05. Ich habe mit der Meditation „Geburtsbericht mental fördern“ begonnen.

30.05. Schleimpfropf ist abgegangen

Seitdem täglich leichte Zeichenblutungen

01.06. Deutliche Vorwehen über den Tag verteilt.

In der Nacht vom 01. auf den 02.06. Vorwehen, von denen ich immer wieder wach geworden bin. Ich schätze so alle 30 min teilweise.

02.06. Vorwehen so 2-3 mal in der Stunde, noch super leicht, daher war ich unsicher, ob es losgehen würde. Ich habe immer wieder die Geburtsbeginn mental fördern gemacht und die Selbsthypnose.

Ab 18 Uhr Wehen alle 3 min, Badewannentest gemacht und gemerkt, dass es wohl ernst wird. Als mein Mann um 19 Uhr von der Arbeit kam, konnten wir uns kurz austauschen und ich bin dann direkt in meine Meditation eingestiegen. Hat super geklappt!! Ich war an meinem Kraftort.

22:45 Treffen mit Beleghebamme im KH: MM erst bei 1cm, daher nochmal nach Hause, da mein Mann erst ab 2cm dazu kommen durfte. Ich kam etwas raus aus der Meditation leider, aber stieg dann direkt im Auto wieder ein.

Wieder zu Haus fand ich super in die Hypnose und erinnere mich jetzt auch kaum noch an die Stunden zu Hause, die Zeit ist verflogen wie im Nu. Bauchatmung hat zu dem Zeitpunkt noch sehr gut geklappt.

3 Uhr nachts: 2. Ankunft im KH, MM bei 2cm.

Wehen wurden super intensiv, bis ich fast nicht mehr konnte… die Meditation hab ich bis dato auch gut durchgezogen, obwohl es mir schwer viel, den Kraftort zu visualisieren. Aber dennoch hat es mir Entspannung gebracht und durch jede Welle geholfen.

03.06. 9 Uhr MM erst bei 5 cm —> Ich wusste nicht, ob ich den Wehensturm alle 2 min nochmal so lange aushalten würde. Die Bauchatmung ging bei dieser Intensität der Wehen schon nicht mehr, dafür das Tönen. Der MM war dann angeschwollen, weswegen sie mir eine walking PDA empfohlen haben zum Abschwellen, ich war dankbar, auch wenn ich EIGENTLICH auf keinen Fall eine wollte. Aber zu dem Zeitpunkt hat es einfach schon zu lang gedauert und ich konnte nicht mehr, daher war ich einverstanden. Leider kam ich dann durch die folgende PDA und das Ärzteteam etc. erstmal komplett raus.

Die PDA hat sofort geholfen, den MM abschwellen zu lassen. Da die Wehen weniger wurden, platzen wir die Fruchtblase und dann ging alles ganz schnell, die PDA lies nach und der MM war bei 9cm. Dann kam das Köpfchen super schnell ins Becken und die Pressphase ging super schnell und war wirklich aufregend.

Kurz vor der Pressphase lief dann wieder meine Mediation über den Lautsprecher und half mir, Kraft für die Pressphase zu sammeln und mich mit der Situation (PDA etc.) abzufinden. Bei der Pressphase selber stellten wir die Meditation aus, da ich gern alles bei vollem Bewusstsein mitbekommen wollte.

Am meisten geholfen haben mir in dieser Phase die Sätze von Kristin in diesem Stil „Du bist kraftvoll und schaffst das. So wie alle anderen Frauen auch.“ > ich weiß den genauen Wortlaut nicht mehr, aber so fühlte es sich an.

(Hinterher kam raus, dass der MM angeschwollen war, da der Kleine die Nabelschnur zweimal ums Köpfchen gewickelt hatte und so nicht genug Druck aufs Becken ausüben konnte und zurück gezogen wurde.)

Fazit: Meine Geburt war weder schnell noch schmerzfrei. Die Friedliche Geburt hat mir aber schon während der SS so toll geholfen, entspannt zu sein, dass ich fest daran glaube, dass unser Baby heute vielleicht auch deswegen so tiefenentspannt ist. (Natürlich spielen da auch andere Faktoren mit rein.)

Die Meditation hat mir gerade zur Anfangszeit der Geburt sehr, sehr viel Kraft gegeben und eine Orientierung, gerade als Erstgebärende. Im Verlauf der Geburt war die Stimme von Kristin immer wieder ein Anker für mich, der mich darin bestärkte, weiter zu machen und neue Kraft zu schöpfen.

Ich würde auch alle begleitenden geburtsvorbereitenden Maßnahmen wieder so machen, denn die Pressephase war super kurz, ich habe so gut wie keine Geburtsverletzung und ich habe den Kleinen 3 Tage früher bekommen und nicht übertragen, obwohl das in meiner Family eigentlich immer der Fall war.

Ich würde meine Geburt jederzeit wieder mit der Friedlichen Geburt vorbereiten. Danke an Kristin für diese wunderbare Möglichkeit, alles viel bewusster und intensiver erleben zu dürfen!