Geburtsort:

Klinik

Geburtsbericht

Unser kleiner Schatz hat am Mittwoch, dem 09.12.20 um 21:17 Uhr das Licht der Welt erblickt.

Ich habe ehrlich gesagt, wahrscheinlich wie viele, die den Weg zu Kristins Kurs finden, große Angst vor der Geburt gehabt. Jedoch haben mir Kristins Hypnosen & der Kurs selber die Angst vor dem Prozess genommen, so dass ich im Endeffekt voller Vorfreude auf die Geburt war.

In den letzten paar Tagen fiel es mir immer schwerer zu laufen & mein kleines Wunder vor mir her zu tragen, daher entschloss ich mich in der 39. Woche dazu, mit den Hypnosen für den Geburtsbeginn anzufangen, jedoch keine aktiven wehenfördernden Prozeduren anzuwenden. Im Sinne von „wenn der Kleine bereit ist, wird er kommen.“

Montags damit angefangen, entschloss ich mich am Mittwoch dazu, doch noch die 4 Std-Hypnose für die Geburt selber einmal zu hören, um es als bekannt zu empfinden und sicher zu gehen, dass ich es schaffe, mich zu entspannen.

Kaum war ich in der Hypnose und der Tiefenentspannung angekommen, wurde ich wieder herausgerissen durch die Erkenntnis, dass mir Flüssigkeit unkontrollierbar ausläuft. Als ich dann realisierte, dass es sich um einen Blasensprung handelt, sind wir daraufhin auch recht schnell gegen 18:30 Uhr ins Krankenhaus gefahren.

Dort angekommen, stellte die diensthabende Hebamme fest, dass der Muttermund bereits auf 4 cm geöffnet war. Auf die Frage, ob ich denn bereits Wellen habe, konnte ich nur sagen, dass ich zwar ein leichtes Ziehen spüre, aber nicht wüsste, ob das Wellen sind oder nicht einfach vom Gewicht des Babys komme. Nach 15 min kam die Hebamme wieder & meinte wir sollen noch eine Runde spazieren gehen, denn es könnte noch ein Weilchen dauern, dennoch würde sie kurz nachsehen, wie weit wir denn sind. Verblüfft schaute sie mich an und meinte, wir wären bereits bei 8 cm und fragte, ob ich denn bereits in die Wanne möchte, da es bald losgehen würde. Gesagt getan. Von nun an stieg die Vorfreude ins Unermessliche!

Ehrlich gesagt, hatte ich vergessen, dass ich Kopfhörer brauchen könnte oder die Hypnosen, da ich mich unbewusst bereits herunter gezählt hatte & einen Trancezustand erreicht hatte. Von nun an ging alles recht schnell. Aufgrund von Problemen der Geräte im Wasser musste ich nur kurz davor doch aus der Wanne heraus & hatte somit keine Wassergeburt. Dennoch hatte ich nur das Gefühl, ich möchte doch endlich meinen Sonnenschein in den Armen halten! Kurz darauf war es auch schon so weit und unser kleiner Schatz wurde mir um 21:17 Uhr auch schon in die Arme gelegt!

Ganz „schmerz“-frei war die Geburt leider nicht, allerdings handelte es sich um Schmerzen, welche wirklich im sehr sehr erträglichen Bereich waren.

Ich bin unendlich dankbar dafür, dass ich diesen Kurs entdeckt habe, auch wenn ich die Hypnosen nicht aktiv angewandt habe, bin ich überzeugt, dass die mentale Vorbereitung & Einstellung, die ich über die Hypnosen, den Kurs und den Podcast bekommen habe, ein großer Teil dessen waren, dass meine Geburt so verlief. Ich bin mir sicher, hätte ich mich nicht so gescheut vor den älteren Hebammen, meine neuen Techniken auszupacken und doch meine Kopfhörer samt der aktiven Hypnosen während der Geburt zu nutzen, wäre es wahrscheinlich sogar komplett schmerzfrei geworden. Allerdings darf ich mich summa summarum bei einer Geburt von insgesamt 3 Std überhaupt nicht beschweren .

Vielen lieben Dank für diese wundervolle Erfahrung, die du Kristin mir möglich gemacht hast! Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, die Techniken wirklich regelmäßig zu üben, und macht euch keine Sorgen, sollte es im Kreissaal doch nicht dazu kommen, dass ihr die Geburtshypnose hören könnt. Es geschieht alles so, wie es sein soll & die Atemtechnik hilft ungemein sowie das selbstständige Herunterzählen, auch wenn ihr es nicht wahr nehmt.