Geburtsort:

Klinik

Liebe Kristin,

heute ist meine zweite Tochter schon zwei Monate alt, dennoch möchte ich dir noch schreiben, dass ich dank deiner Methode eine wunderschöne, selbstbestimmte Geburt erleben durfte.

Die Geburt meiner ersten Tochter verlief mit vielen Interventionen, obwohl ich mir eine möglichst natürliche Geburt gewünscht hatte. Nach einer langen Latenzphase von vier Tagen mit vielen schmerzhaften Wehen wurde eingeleitet. Nachdem trotz vollständiger Öffnung des Muttermundes die Geburt aufgrund eines hohen Geradstandes stillstand wurde mittels PDA und Wehentropf versucht, dass meine Tochter ihr Köpfchen in die richtige Position dreht. Schließlich endete die Geburt mit einem Kaiserschnitt. Ich war sehr enttäuscht. Ich fühlte mich, als hätte ich es nicht geschafft, obwohl ich alles versucht hatte (Kopfstand im Kreißsaal etc.).

Etwa 2 Monate vor Geburt meiner zweiten Tochter kamen alle Erinnerungen wieder hoch und ich merkte, dass ich regelrecht Angst vor der Geburt hatte. Auch mein Mann hatte schlechte Erinnerungen.
Zufällig stieß ich in einem Heftchen der Drogerie Rossmann auf einen kurzen Bericht über deine Arbeit. Das machte mich neugierig und ich las Erfahrungsberichte im Internet. Zunächst schreckte mich der Preis ab, mich anzumelden. Doch ich dachte, wenn es mir hilft, ist es jedes Geld wert. Etwa sechs Wochen hörte ich jeden Tag deine Hypnosen und arbeitete den Online-Kurs durch. Ich merkte, dass ich mich immer besser entspannen konnte und ich meine Angst vor der Geburt verlor.

Als nachts die Wehen einsetzten, hörte ich deine Hypnose (während der Geburt) und war ganz bei mir. Am Morgen brachte mein Mann unsere große Tochter in den Kindergarten und ich dachte, dass wir danach in die Klinik fahren würden. Doch die Wehen hörten plötzlich fast auf. Ich dachte schon, es würde wieder so kommen wie bei der ersten Geburt. Am Mittag ging ich in die Badewanne, um mich zu entspannen. Dabei hörte ich die Hypnose zur Förderung des Geburtsbeginns. Ich konzentrierte mich ganz darauf und die Wehen kamen wieder regelmäßiger. Als ich aus der Wanne stieg, kamen sie in sehr kurzen Abständen. Mein Mann rief meine Hebamme an und nach ihrer Untersuchung waren wir sicher, in die Klinik fahren zu können. Mein Mann übernahm dort die ganze Kommunikation. Ich blieb immer bei mir und veratmete leise die Wehen. Nur in der Übergangsphase half es mir mehr zu tönen. In der Pressphase kommunizierte die Hebamme direkt mit mir, doch es blieb ruhig. Als meine Tochter da war, war ich völlig überwältigt.

Hinterher lobte mich die Hebamme, wie ich die ganze Zeit bei mir geblieben war. Ich glaube, sie war anfangs skeptisch gewesen. Mein Mann war ein toller Begleiter. Auch wenn ihm nicht alles an der Methode gefiel, vor allem, dass er nur mit einzelnen Wörtern mit mir kommunizieren sollte, ließ er sich darauf ein und unterstützte mich.
Ich bin sehr dankbar für dieses wunderbare Geburtserlebnis und nun auch versöhnt mit der ersten Geburt.

Vielen, vielen Dank!!

Liebe Grüße aus Süddeutschland,
Lena