Geburtsort:

Klinik

Geburtsbericht der kleinen M. am 24.04.2019

Bereits zu Beginn meiner Schwangerschaft habe ich von Kristins Onlinekurs erfahren und mich das erste Mal mit dem Thema Geburt auseinandergesetzt. Ich hatte zuvor noch nie etwas von außerklinischen sowie schmerzfreien/schmerzarmen Geburten gehört. Nachdem ich eine Weile den Podcast gehört habe entschloss ich mich dafür, den Weg der Schwangerschaft mit Kristins Methode zu versuchen – wenn es klappt, wunderbar, wenn nicht, dann eben nicht. Mit dieser Einstellung habe ich meine Schwangerschaft durchlaufen. Ich hatte mich dafür entschieden eine Hausgeburt zu haben, jedoch lief alles anders als gedacht. Bei mir wurde Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, was bedeutete, dass ich im Krankenhaus entbinden muss und nicht über Termin gehen darf. Eine schreckliche Vorstellung für mich, dass womöglich eingeleitet werden muss – ich hatte durchweg nur von Schmerzen gehört die dabei grundsätzlich auftreten, sei es im Internet oder im Geburtsvorbereitungskurs. Nun war der errechnete Tag gekommen, doch keine Anzeichen einer Geburt. Das machte mir Angst, da nun fest stand ich muss am kommenden Tag zur Einleitung kommen. An diesem Abend habe ich nochmals ganz bewusst die Meditationen gemacht und versucht mich positiv auf diese Situation einzustellen. Ich wollte auf keinen Fall voller Sorge, Angst und Verkrampfung in die Geburt starten.

Um 14 Uhr wurde mir dann ein Bändchen gesetzt und mein Partner und ich hatten nun Zeit im Kreissaal, in dem CTG geschrieben wurde und alle zwei Stunden durften wir uns die Beine vertreten. Bis 22 Uhr hatte sich nichts getan. Die Hebamme meinte ich solle schlafen da es wohl noch lange dauern würde. Um halb 11 fing ich an leichte Unterleibsschmerzen zu bekommen, jedoch dachte ich dass es jetzt wohl noch ewig dauern würde, da es sich nur wie Periodenschmerzen anfühlte. Gegen 1 Uhr konnte ich nicht mehr sitzen oder liegen und begann die ersten Wellen im Stehen zu veratmen. Die Hebamme untersuchte mich und meinte dass der Muttermund immer noch komplett geschlossen sei und dies lediglich „Einleitungswellen“ seien. Um 2 Uhr platzte meine Fruchtblase, um 3 Uhr war der Muttermund auf 8 cm geöffnet und es hieß ich würde meine Tochter wohl doch schon früher in den Armen halten. Ich war völlig auf mich konzentriert, habe die Wellen laut veratmet und versucht mich zu entspannen. Es ging alles so schnell dass ich gar nicht auf die Idee kam schon davor irgendwann gezielt in Trance zu gehen, jedoch war ich voller Zuversicht und Vertrauen in mich, mein Baby und meinen Körper. Um 3:40 Uhr wurde meine Tochter geboren, nicht schmerzfrei aber schmerzarm. Kristins Onlinekurs hat mich mental so positiv vorbereitet, wie ich es nie dacht hätte. Ich wünschte jede Frau würde mit so einem Vertrauen in den weiblichen Körper die Schwangerschaft und Geburt durchleben – egal wo oder wie die Geburt dann schlussendlich stattfindet. Danke für diese wertvolle Arbeit!

Liebe Grüße,

Michelle 🙂