Erfahrungsbericht
von Alina K.

Liebe Kristin,

Nun ist er endlich da, mein Geburtsbericht!

Was soll ich sagen, am 13. Juli ginge es um 21:00 Uhr abends mit leichten den ersten Wellen los, diese konnte ich mit deiner Atemtechnik veratmen, die Hypnose habe ich hier noch nicht gestartet, da ich noch sehr lange Abstände zwischen den Wellen hatte und tatsächlich mein Empfinden erst einmal erleben wollte und die Pausen für letzte Erledigungen nutzte. Die Wellen waren absolut in Ordnung und die Atemtechnik hat mich sehr unterstützt.

Um 02:00 Uhr habe ich mir die Kopfhörer aufgesetzt, eine Kerze angezündet und mir die Hypnose angehört. ;) um circa 3:00 Uhr morgens am 14. Juli. 2025 haben ich und mein Mann uns auf den Weg ins Krankenhaus gemacht, bis dahin waren die Abstände der Wellen bei allen 6 Minuten. ;)

Die Anmeldung und die Aufnahme war sehr entspannt und das erste CTG habe ich auch wieder mit Kopfhörer und Hypnose verbracht. :) Der Muttermund war bei 1-2cm geöffnet. Schließlich hieß es, auf Station warten, bis die Wellen intensiver und in kürzen Abständen kommen, oder es zu einem Blasensprung kommt.

Ich merkte sichtlich, wie ich zwischen Ungeduld, Vorfreude, aber auch Konzentration schwanken musste, ich wollte einfach endlich Mama sein. Zur Hilfe habe ich mir um 06:30 ein Tens Gerät am unterem Rücken von meinen Mann anbringen lassen, dies ließ ich jedoch die ganze Zeit über bei Stufe 6, ich wollte trotzdem die Wellen spüren und erleben, weshalb ich die Intensität nicht erhöhte.

Wir entschieden uns dann schweren Herzens, dass mein Mann vorerst wieder heimfahren konnte, da sich der Abstand der Wellen auf 10-15min verlängerte und er in diesem Moment nicht helfen konnte, da ich einfach für mich sein wollte. Bis 14:30 hatte ich Höhen und Tiefen.

Bis ich mich zu einem letzten kleinen Spaziergang aufraffte und los ging, eine Welle kam und es machte klack, ich spürte und sah plötzlich ein wenig Wasser am Boden und am Fuß hinunter fließen - da war er - Endlich - der Blasensprung, klein aber gut so. Sofort flossen mir Tränen der Vorfreude hinunter die Euphorie und die Endorphine überkammen mich, mit einem riesen Lächeln watschelte ich zu den Schwestern und gab Bescheid.

Eine Schwester half mir und unterstützte mich zum Kreißsaal, zudem habe ich meinen Mann sofort kontaktiert, der auch nach 15 min eintraf. Auf dem Weg von Station bis zum Kreißsaal traten die Wellen plötzlich intensiver und häufiger auf, zusätzlich wurde mir plötzlich übel und ich musste brechen. Die Kopfhörer habe ich abgesetzt, da mein Kopf und mein Körper schwitzte und ich die Kopfhörer nicht mehr am Kopf ertragen konnte.

Das darauffolgenden CTG war sehr anstrengend für mich, da ich mit Hitze, Wellen und Übelkeit auf der Liege liegen musste. Muttermund war bei 4-5cm. Mich betreuten eine angehende Hebamme und eine Hebamme, beide unfassbar ruhig und liebevoll, ich hab mich so wohl gefühlt und beschützt. Mein Mann war did ganze Zeit an meiner Seite und sprühte mehrmals meinen Duftanker „Kraft tanken“. Gemeinsam haben wir uns zum Kreißsaal Zimmer begeben.

Die Hebammen fragten was ich gerne machen möchte, auf den Ball, aufs Bett, am Seil…usw. Ich konnte nur nicht antworten und sagte zu allem nur „keine Ahnung“ bis die Rückfrage kam, ob ich gerne ein Bad haben möchte - und Ja, das wollte ich! Also sind wir in das andere Kreißsaalzimmer mit Geburtswanne.

Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, dass ich eine Wassergeburt haben werde. Ich ging davon aus, dass ich eine Entspannung hat nehme da der Muttermund ja erst bei 4-5 cm war. Ich hörte das Plätschern des Wassers in die Wanne und dachte mir noch wow ist das viel Wasser und plötzlich war sie da, diese eine Welle, sie war anders, wie all diese Wellen vorher. Sie verlangte all meine Kraft, und ich merkte, der Druck nach unten war enorm.

Die Hebamme informierte mich, dass sie mich berührt und tastete den Muttermund und plötzlich war dieser innerhalb von nur 30min von 5 cm auf 10cm geöffnet. Jetzt ging es in die Wanne, da wurde mir klar, okay ich werde jetzt eine Wassergeburt haben. Plötzlich ging alles ganz schnell. Ich fühlte mich im Wasser sehr wohl. Das tat mir auch in der Schwangerschaft schon immer gut, mein Mann an meiner Seite, hielt mir einen Waschlappen auf die Stirn und war einfach da.

Die Wellen wurden intensiver und kraftvoller, aber ich merkte, wie diese Kraft durch mein Tönen noch kräftiger wurde und ich noch mehr Mutter sein werde. Nach jeder Welle. Ich tönte unfassbar laut, aber ich brauchte das auch. Die letzten drei Wellen waren wohl die aufregendsten, ich dürfte das Köpfchen bereits spüren und wusste, ich habe es gleich geschafft. Gleich bin ich Mama gleich ist unser Sohn da.

Und da waren sie, die letzten zwei Wellen und sie legten mir ihn sofort auf die Brust. Ich durfte die Nabelschnur fassen, das Wasser wurde abgelassen, und alles was vorher kräftezehrend war, war weg. Voller Freude liefen mir die Tränen über die Wange, mein Mann gab mir einen Kuss auf die Stirn und wiederholte sich immer wieder und sagte nur, er ist so stolz auf mich. Wir waren so unfassbar glücklich. Schon gleich war auch die Plazenta geboren.

Die Nabelschnur pulsierte aus und mein Mann durfte sie durchschneiden. Voller Freude schwärmte ich noch in der Wanne „ich hatte eine Wassergeburt“ ich war selbst so stolz auf mich und meinen Körper. Sie halfen mir aus der Wanne gaben meinen Mann unseren Sohn und halfen mir ins Bett. Ich strahlte, strahlte und strahlte. Gleich im Bett liegend, haben sie ihn mir sofort wieder Haut an Haut gegeben, ein Gefühl, das unbeschreiblich ist.

Ich entschuldigte mich bei den Hebammen , dass ich so geschrien habe! Wir mussten alle einen Moment lachen, aber waren alle so glücklich und auch die Hebammen waren so unfassbar liebevoll zu uns. So war es geschehen nach nur 1h 45min, einer wunderschönen Wassergeburt, einem tollen Team aus zwei Hebammen, meinem Mann, deiner Atemtechnik und Hypnose, meine Vorfreude, die Kraft und der Wille Mama zu sein, war dann unser kleiner G. um 17:02 Uhr am 14.07.2025 mit 3170g und 53cm da! <3

Ein unbeschreibliches Gefühl, diese Geburt erlebt, gefühlt und gelebt zu haben. ;) Ich war fasziniert von meinem Körper, natürlich auch äußerst erschöpft, aber diese Kraft der Wellen, das Atmen mit den Hebammen, die Begleitung und alles rundherum waren einfach wunderschön und einfach perfekt.

Was auch die Werte bei unserem kleinen Mann zeigten, denn sein PH Wert war fast ideal, er war bei der Geburt tiefenentspannt, der Wert lag bei 7,26 der Idealwert bei 7,28. Auch möchte ich behaupten, zeichnet sich das tägliche Üben in der Schwangerschaft mit der Tiefenentspannung und deinen Hypnosen jetzt auch im Nachhinein im Muttersein ab. Wir sind alle super entspannt und ruhig, auch unser kleiner Mann ist es. Wir haben unfassbar entspannte Nächte, dass wir selbst kaum glauben können!

Bereits nach fünf Tagen hat G. sein Geburtsgewicht wieder zurück. Auch das Stillen klappt super. Ich kann es oft selbst noch nicht glauben, dass es jetzt bereits eine Woche her ist. Wir genießen die Zeit zu Hause und saugen jeden Augenblick auf.

Liebe Kristin, vielen lieben Dank, dass ich dich gefunden habe, dass du uns begleitet hast und dass du mit dem, was du machst die Geburt der Natur wieder zu zurückgibst, und allen werdenden Mamis die Kraft und die mentale Stärke gibst, dass sie das, was sie machen, genau richtig machen.<3

Liebe Grüße,

Alina, M. und G,

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