Erfahrungsbericht
von Amy K.
Liebe Kristin,
ich habe deinen Podcast in der Schwangerschaft regelrecht verschlungen und mich schnell dazu entschieden, auch deinen Kurs zu kaufen. Gerade mental war das ein absoluter Gamechanger. Es geht hier überhaupt nicht um die „perfekte“ Geburt, ganz im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, egal was kommt, ich bin vorbereitet und offen für dieses Abenteuer. Vor allem die Geburtsaffirmationen und die Traumgeburt visualisieren haben mir enorm geholfen.
Kurzbericht:
Bei meiner Geburt lief überhaupt gar nichts so, wie ich dachte. Um 16:30 Uhr ist die Fruchtblase geplatzt, gegen 17:30 Uhr waren wir dann im Krankenhaus, da mein Muttermund bereits bei 1-2cm war (lt. Gyn). Ich wurde dann spazieren geschickt und als wir um ca. 21:00 Uhr wieder zur Kontrolle waren, waren leichte Wellen zu spüren, aber am Muttermund hatte sich nichts getan. Ergo: stationäre Aufnahme.
Nachdem wir das Familienzimmer bezogen hatten, ging es dann ganz schnell und ich war eine halbe Stunde später im Kreißsaal. Das war zwischen 23:00 und 23:30 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich einen Wehensturm, keine Pausen zum Ausruhen, keinen Kopf und vor allem keine richtige Möglichkeit, in die Hypnose zu finden.
Die Geburtswanne wurde einen Tag zuvor gesperrt aufgrund von Salmonellen (na toll :-)), aber ich durfte als Entspannungsversuch in die normale Badewanne. Das tat soo gut, ich dachte wow, so kann es weitergehen.
Nach ca. 10 Minuten spürte ich dann einen enormen Druck nach unten, als müsste ich mitarbeiten. Die Hebamme hat dann auf meinen Wunsch getastet und wir alle waren fassungslos, als sie sagte, wir sind fast offen, also bei 9cm. Der Muttermund war innerhalb von ca. 1,5 h von 1 auf 9 cm.
Da es keine offizielle Geburtswanne war und alles so schnell ging, musste ich in den Kreißsaal umziehen. Meine zweite Option nach dem Wunsch einer Wassergeburt, war der Vierfüßler. Aber auch hierbei hatte ich im Zuge der Presswehen ziemlich Probleme mitzuarbeiten. Es wurde dann im Eifer des Gefechts doch die Rückenlage (stand ehrlicherweise überhaupt nicht auf meiner Bingo Karte 2026).
Ich glaube, auf dem Rücken waren es dann noch ca. 5 Wehen und unser Sohn kam dann um 1:21 Uhr auf die Welt. Ich hatte leichte Verletzungen, keinen Dammriss und konnte nächsten morgen ambulant entlassen werden.
Ich bin ganz ehrlich, die Geburt war ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte und ich muss sagen, dieser Kurs hat dazu beigetragen, dass ich es mir im Nachhinein überhaupt nicht anders wünsche & einfach nur dankbar bin.
Ja, es war ein Akt, es war kräftezehrend und nicht ohne, dass ich über 2h durchgehend Wehen hatte, ABER ich bin unfassbar stolz und würde es mir immer wieder genau so wünschen. Auch im Wochenbett hat mich diese Erfahrung nicht eingeholt & ich konnte es total genießen. Und diese Einstellung verdanke ich unter anderem Dir, liebe Kristin.

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