Erfahrungsbericht
von Antonia S.
Liebe Kristin,
zuerst meinen allergrößten Dank für deine großartige Arbeit! Die Hypnosen haben mir unglaublich gut durch die Geburt meines Sohnes geholfen. Sie haben mich zu jeder Zeit mit mir selbst und allen Erkenntnissen verbunden, die so wichtig für eine positive Haltung unter der Geburt waren. Meine Reise begann vor zwei Jahren, als meine erste Schwangerschaft mit einer späten Fehlgeburt endete.
Wir hatten uns damals nach der Diagnose entgegen ärztlichen Rates entschieden, der Natur ihren Lauf zu lassen und ich gebar unsere Tochter unkompliziert im Geburtshaus. Das stärkte mein Vertrauen in meinen Körper nachhaltig. Meine wunderbare Hebamme berichtete auf Instagram von unserer Geburtsreise und dadurch kam ich erstmals mit der Plattform in Berührung, wo ich später auch „Die friedliche Geburt“ fand.
Als ich wieder schwanger wurde, gönnte ich mir deinen Online-Kurs und übte gerne mit den Hypnosen. Es klappte sehr gut, jedoch verließ mich kurz vor ET die Geduld und das Üben blieb auf der Strecke. Als der ET ereignislos verstrich, rieten meine Ärzte zur Einleitung. Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit Ärzten aus der ersten Schwangerschaft lehnte ich dies ab. Lange blieb ich im Vertrauen auf den natürlichen Verlauf.
Ab ET hatte ich immer wieder Wehen, doch sie spielten sich nicht ein. Ab ET+14 musste ich täglich zum CTG und regelmäßig zum Ultraschall. Meine Gyn betreute mich nicht weiter, daher fuhr mein Mann mich jedes Mal in die 50 Minuten entfernte Klinik. Dort mussten wir immer wieder bzgl. Einleitung diskutieren. Es war ziemlich nervenaufreibend.
Daher entschieden wir an ET+19, dass es genug war. Ich hatte nachts erneut stärkere Wehen gehabt, hatte wieder gehofft, dass es losgehen möge. Aber es tat sich nichts. Wir fuhren in die Klinik und ich erhielt zwei Dosen Angusta. Die Tabletten wirkten sofort und die Eröffnungsphase verlief richtig gut. Meine erstellte Musik-Playlist half mir nicht, und so kam ich doch auf die Hypnosen zurück! Über Kopfhörer begleitete mich deine Stimme durch die nächsten Stunden.
Ich erlebte den Unterschied zwischen Geburtshaus und Klinik stark, denn ich kam diesmal nur schwer in meine „Bubble“ und es kostete mich alle Kraft, dort zu bleiben. Das wäre ohne Hypnose einfach nicht gegangen. Ich merkte, wie sich das Üben in der Schwangerschaft trotz der langen Pause bezahlt machte; wie mich deine Stimme und bestimmte Schlüsselwörter erreichten und Sicherheit und Entspannung auslösten.
In der Pressphase kippte die Situation: ich fühlte mich überfordert und die Wellen waren nicht mehr stark genug. Außerdem versagte die Technik und ich konnte die Hypnose nicht mehr hören. Ich war nicht nur körperlich erschöpft, sondern durch das lange Warten auf das Kind auch mental am Ende. Ich glaubte schlicht nicht mehr daran, dass das Baby kommen würde.
Schließlich kam wegen abfallender Herztöne unseres Sohnes die Saugglocke zum Einsatz. Trotz der vielen Stunden Geburtsarbeit und der Angst vor dem Eingriff war ich aber geistig total klar: mir war bewusst, dass ich Hilfe brauchte und ich war dankbar, dass ich sie erhielt. Es war nichts Furchterregendes an der Situation mehr.
Als unser Sohn schließlich auf meinem Bauch landete, konnte ich es kaum glauben, dass da doch wirklich ein Baby gekommen war! Der Arzt erlebte ebenfalls einen Moment des Staunens: die Plazenta war überhaupt nicht verkalkt und das Baby hatte eine normale Größe, trotz dieser langen Übertragung. Die schlechten Prognosen hatten sich zum Glück nicht bewahrheitet.
Nichts lief wie geplant, aber durch die Hypnosen und das vermittelte Wissen konnte ich in ruhigem Vertrauen bleiben, Ungeplantes annehmen und am Ende Frieden mit dem Verlauf unserer Geburtsreise schließen. Unser gesundes Baby ist nun schon drei Monate alt und wir sind so dankbar, dass alles gut verlief.

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