Erfahrungsbericht
von Carola
Unser erstes Kind kam am 1.7. an seinem ET auf die Welt. 3 Wochen später möchte ich unsere Geschichte teilen. Eine Freundin hatte mir das Buch zur Friedlichen Geburt empfohlen und zu Beginn der Schwangerschaft habe ich angefangen, es zu lesen, in der 30.SSW habe ich den Schnupperkurs gebucht und war direkt nach der ersten Zitronenhypnose überzeugt :)
Ich muss sagen, ich hatte durch die Hypnosen eine wunderschöne Schwangerschaft und habe ganz neues Vertrauen in meinen Körper gefunden. Ich hatte keine Angst mehr vor der Geburt, sondern verspürte eine positive Neugier. Allein das ist so ein Geschenk. In der Schwangerschaft habe ich jeden Morgen ein Video von Patricia Kraft zur körperlichen Geburtsvorbereitung gemacht. Oft ohne Ton und dafür dann mit einer deiner Podcastfolgen. Danach eine Atemübung. Richtig schöner, achtsamer Start in den Tag.
Mittags und abends jeweils eine Hypnose, das waren so wunderbare Oasen der Ruhe und des inneren Friedens. Am 30. Juni begannen abends meine ersten Wellen, ich dachte allerdings, es seien Senkwellen oder Übungswellen und keine Geburtswellen. Ich habe sie entspannt zuhause veratmet. Irgendwann spürte ich, dass ich nun die Hypnose für die Eröffnungsphase anmachen kann. Das war ein aufregender Moment. 9 Stunden bis knapp 3 Uhr morgens blieb ich damit entspannt im Bett.
Dann fuhren wir in die Klinik, auf der Fahrt wurden die Wellen schon stärker, okay es ist wirklich die Geburt und keine Übung :) Um 04h15 waren wir im Kreissaal - nur mit Mutterpass und Handy in den Kreißsaal und haben alles andere im Auto gelassen, es musste schnell gehen. Keine Zeit mehr für Snacks, Kokoswasser, Duftanker, Hypnose oder Schmerzmittel. So viele Details vorbereitet… Die Hebamme tastete den Muttermund bei 5cm - ich konnte es kaum glauben. Die halbe Miete zuhause geschafft?? Das hat mich extrem motiviert!
Ich habe ein wenig im Stehen und auf den Knien ein paar Wellen veratmet und nach 3, 4 Presswellen war er schon da! 06h25, ca 2 Stunden im Kreißsaal. Verrückt. Ich hätte nie gedacht, dass es bei der ersten Geburt so schnell gehen könnte! Ich bin sehr dankbar, dass alles gut geklappt hat. Ich hatte nie den Anspruch, die Geburt ohne Schmerzmittel zu schaffen, aber es macht mich unglaublich stolz. Ich habe eine ganz neue Verbindung zu meinem Körper gefunden.
Auch wenn ich im Krankenhaus nicht mehr in die Hypnose gefunden und auch nicht in der Position geboren habe, wie ich es mir vorgestellt hatte, war es eine kraftvolle und einzigartige Erfahrung. Auf meinem Handy lief trotzdem noch deine Hypnose im Kreißsaal, und nach der Geburt habe ich mich noch mit der Hebamme dazu ausgetauscht, sie kannte das Buch und den Kurs noch nicht und war direkt total interessiert. Richtig schön!
Ich bin dankbar, stolz und doch auch ein wenig enttäuscht, dass es am Ende nicht mehr mit der Hypnose geklappt hat… Dies war unser Geburtsberg, ein entspannter Wandelpfad und dann kurz und knapp steil bergauf. So sollte es sein, unser Wunder. Auch jetzt im Wochenbett helfen mir deine Hypnosen sehr beim Einschlafen! Liebe sie sehr, um mich zu entspannen.

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