Erfahrungsbericht
von Christina

Anders als erhofft und doch wunderschön

Die Geburt meines ersten Kindes liegt nun bereits fast 9 Monate zurück. 9 months in, 9 months out – der perfekte Zeitpunkt für einen Rückblick.

Dass ich mich gerne auch mental auf die Geburt vorbereiten wollte, war mir eigentlich schon ziemlich früh in meiner Schwangerschaft klar. Wie ich genau auf „Die Friedliche Geburt“ gestoßen bin, kann ich jedoch gar nicht mehr genau sagen.

Im dritten Trimester begann ich, mir die Inhalte des Kurses zu erarbeiten und übte täglich mit den unterschiedlichen Hypnosen. Bereits nach kurzer Zeit merkte ich, wie wohltuend ich diese Praxis empfand, und somit waren die Hypnosen unabhängig von ihrem Nutzen für die Geburt bereits ein Gewinn am Ende der Schwangerschaft, das ich rückblickend als sehr entspannt und voller Vorfreude auf die anstehende Geburt in Erinnerung habe.

Die Schwangerschaft selbst war insgesamt eine totale Anfängerschwangerschaft. Ich wollte und konnte bis zum Ende hin sportlich aktiv bleiben, so dass ich mich physisch wie psychisch fit fühlte für das, was vor mir lag.

Umso mehr überraschte es mich, als meine Frauenärztin am letzten offiziellen Untersuchungstermin vor dem ET plötzlich eine mögliche Einleitung in den Raum stellte. Es sei nur noch wenig Fruchtwasser da und der Bauchumfang meiner Tochter wäre nicht mehr ausreichend gewachsen.

Diese Nachricht traf mich völlig unerwartet – hatten doch die bisherigen Untersuchungen keinen Hinweis darauf gegeben. Eine Einleitung in der Klink würde bedeuten, dass mein Traum von einer Geburt im Geburtshaus geplatzt war, auf die ich mich seit Monaten freute und vorbereitete. Ich kannte den Weg zum Geburtshaus in- und auswendig, ich kannte die Räumlichkeiten, die Hebammen vor Ort. Dort fühlte ich mich wohl. Dort wollte ich in vertrauter Umgebung mein Kind auf die Welt bringen.

Mein Kind sollte kommen, wenn es bereit dafür war und nicht, wenn es Außenstehende entschieden. Und jetzt sollte ich möglicherweise in eine Klinik gehen? In Räumlichkeiten und zu Leuten, die ich nicht kannte? In den nächsten Tagen weinte ich viel. Ich hatte solche Angst! Ich hatte bereits öfter gehört, dass Einleitungen bei Frauen zu einem sogenannten Wehensturm führen können, der die Geburtsschmerzen besonders heftig und potenziell traumatisch macht. Ich beruhigte mich damit, dass ja noch gar nichts entschieden war.

Zwei Tage später fanden mein Mann und ich uns in der örtlichen Frauen- und Kinderklinik wieder. Sowohl die Hebammen im Kreißsaal als auch die Ärztin, die mich untersuchte, begegneten mir sehr empathisch. Sie alle vermittelten uns den Eindruck, dass sie uns, wenn es irgendwie ginge, eine Geburt im Geburtshaus ermöglichen wollten.

Die Ärztin maß die Fruchtwassermenge und die Größe der Kleinen wirklich großzügig und kam beim Fruchtwasser sogar auf eine größere (und damit ausreichende) Menge als meine Frauenärztin. Aber auch sie machte sich Sorgen angesichts des Wachstums unseres Babys. Auch sie stellte zaghaft eine Einleitung als mögliche Option in den Raum. Aber sie ging dabei viel behutsamer und sensibler vor als meine Frauenärztin und schickte uns dann erstmal zu zweit in einen ruhigen Raum, in dem wir uns über unsere Entscheidung klarwerden konnten.

Wir trafen die Entscheidung für die Einleitung. Dies fiel uns alles andere als leicht, aber das Wohlergehen unserer Tochter war natürlich wichtiger, als unser Wunsch, ins Geburtshaus zu gehen. Ich erinnerte mich an Kristins Worte: „Jeder Weg auf den Berg ist gleich gut und richtig.“ Nachdem die Entscheidung einmal gefallen war, konnte ich sie für mich überraschend schnell akzeptieren.

Zunächst wurde die Geburt mechanisch eingeleitet über eine Art Tampon, der mir eingesetzt wurde und der dem Muttermund dabei helfen sollte, sich zu öffnen. Diese Form der Einleitung ermöglichte es uns, noch einmal über Nacht nach Hause zu gehen, statt im Krankenhaus zu bleiben. Dort packten wir die Geburtshaustasche zur Kliniktasche um, machten noch einmal einen großen Spaziergang und versuchten, uns einen möglichst entspannten Filmabend zu machen.

Ich war ganz schön aufgeregt, weil ich wusste, dass wir jetzt definitiv den Startschuss für die Geburt gegeben hatten, und fragte mich, wann sich unser Kind wohl auf den Weg machen würde. Am nächsten Tag, einem Sonntag, machten wir uns noch ein ausgiebiges gemeinsames Frühstück, so wie wir es immer schon gerne gemacht hatten.

Mein Mann holte Brötchen, ich kochte Kaffee. Wir saßen im Wohnzimmer mit Blick ins Grüne. Die Blätter an den Bäumen wurden langsam herbstlich bunt. Wir redeten über das, was vor uns lag. Wir freuten uns auf unser Kind – so unendlich sehr!!

Gegen Mittag waren wir zurück im Kreißsaal. Hier wurde zunächst ein CTG geschrieben, der Tampon entfernt und ein Faden mit Hormonen, die die Geburt auslösen sollte, eingeführt. Außerdem wurde mir eine Braunüle gelegt – super unangenehm, einschränkend für meine Bewegungen und etwas, das mich im Geburtshaus nicht erwartet hätte, was aber in der Klinik Routine ist. Von der möglicherweise bald anstehenden Geburt merkte ich noch gar nichts.

Bei einem Spaziergang im kleinen Park des Krankenhauses um 18 Uhr merkte ich plötzlich, dass sich das Gefühl in meinem Bauch veränderte. Hatte ich in den letzten Wochen immer mal wieder periodenähnliche Unterleibsschmerzen, merkte ich nun eindeutig, wie sich da etwas zusammenzog und dann wieder nachließ – wie Wellen, die kommen und gehen. Das Gefühl war nicht schmerzhaft und gut auszuhalten.

Im nächsten CTG um 19 Uhr zeigte sich dann, was ich schon vermutete. Ich hatte erste regelmäßige, spürbare Wellen. Mein Mann hatte mich den ganzen Tag über im Krankenhaus begleitet und dabei völlig vergessen, zu essen. Er wurde ja im Gegensatz zu mir nicht verpflegt. Deswegen fuhr er noch einmal nach Hause, holte ein paar weitere Sachen und besorgte sich ein Abendessen bei unserem liebsten Restaurant.

Ich merkte in der Zwischenzeit in unserem Familienzimmer, wie die Wellen immer stärker wurden, und beschloss, meine Kopfhörer aufzusetzen, das Licht im Zimmer auszuschalten und die Hypnosen zu hören, die mich schon in den gesamten letzten Monaten begleitet hatten. Ich lauschte der Stimme von Kristin, begab mich an meinen sicheren Ort und begann, mich zu entspannen.

Während der Wellen wendete ich die Atem- und Visualisierungstechniken an, die ich so oft geübt hatte. Das gelang mir gut und half mir über die ersten kleinen Wellen. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, mich anleiten zu lassen und schaltete stattdessen um auf eine Playlist mit entspannter Musik, die ich mir schon vor einigen Wochen heruntergeladen hatte. Die Musik beruhigte mich und half mir, in Trance zu bleiben.

Inzwischen lief ich im Zimmer auf und ab, anstatt im Bett zu liegen. Während der Wellen probierte ich verschiedene Positionen aus. Ich stellte ein Bein asymmetrisch auf einen Stuhl, ich lehnte mich rücklings gegen eine Wand, ich stützte mich vorgelehnt auf der Fensterbank oder dem Fußende des Bettes ab – Letzteres funktionierte für mich am besten.

In den Pausen schaute ich hinaus in den Krankenhauspark. Draußen war es dunkel geworden. Ich blickte in die Gipfel zweier Tannen – nicht viel Natur, aber genug, um mich wohlzufühlen. Dieser Anblick begleitete mich durch die Nacht. Ich stand am Fenster und fragte mich: „Ist dies die Nacht, in der aus einer Welt ohne unsere Tochter eine Welt mit ihr wird?“ Dabei wurde ich ganz emotional. Ich spürte, unser Kind brauchte nicht mehr lange, um bei uns zu sein.

Als mein Mann gegen 21 Uhr zurückkam, berichtete ich ihm von dem Fortschritt. Er fragte, wie er mir helfen konnte. Hin und wieder drückte er mir während der Wellen aufs Kreuzbein, was mir zunächst guttat. Als das aber begann, unangenehm zu werden, legte er sich noch einmal hin, um etwas Schlaf zu bekommen und Energie für eine möglicherweise anstrengende Nacht zu sammeln.

Als die Wellen um halb 1 unangenehmer wurden, weckte ich ihn. Wir gingen über den Flur in den Kreißsaal. Dort wurde ein CTG geschrieben und mein Muttermund getastet. Der war gerade mal bei 1 cm. Die Hebamme sagte, wenn ich jetzt schon solche Schmerzen hätte, dann könne sie mir eigentlich nur eine Infusion geben, damit ich noch etwas Schlaf bekäme, um Kraft zu sammeln, und danach gäbe es dann auch nur noch die PDA. Die Geburt so eines ersten Kindes würde schon lange dauern und da sollte ich jetzt lieber ruhen, statt mich zu viel zu bewegen.

Ich wollte aber eigentlich so früh noch nicht so heftige Schmerzmittel bekommen. Und jetzt schon im Kreißsaal unter Überwachung bleiben – was solche Maßnahmen zur Folge hätten – wollte ich auch nicht. Dann, sagte sie, könnte sie mir nur noch zwei Paracetamol anbieten, aber ich sollte mir nicht einbilden, dass die viel helfen würden. Ach, und vielleicht könnte sie mir noch das TENS-Gerät des Kreißsaals ausleihen. Das könnte auch noch ganz gut helfen. So ein Gerät hatte ich bereits von meiner Schwägerin ausgeliehen und selbst dabei.

Ich beschloss, die zwei Paracetamol zu nehmen, das TENS-Gerät anzulegen und noch einmal in unserem Zimmer zur Ruhe zu kommen. Die Kopfhörer hatte ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr auf.

Zwei Stunden lag ich wehend im Bett, versuchte irgendwie zu schlafen, was aber angesichts dessen, was in meinem Körper los war, ein Ding der Unmöglichkeit war. Aber das TENS-Gerät nahm mir die Schmerzen, die ich zuvor im Rücken empfunden hatte, auch wenn die elektrischen Impulse besonders während der Wellen zunächst ungewöhnlich waren.

Um halb 4 fühlte ich einen plötzlichen Pressdrang. Davon ausgehend, dass das unmöglich schon die Presswehen sein konnten, ging ich ins Bad in der Annahme, ich müsste einfach nur mal auf die Toilette.

Doch stattdessen verlor ich dort eine ganze Menge Blut und der Pressdrang wurde stärker. Ich wartete noch eine Welle ab, dann gingen mein Mann und ich schnellstmöglich in den Kreißsaal, wo er derselben Hebamme die Entwicklungen schilderte. Sie nahm uns direkt mit in den Kreißsaal, wo ich mich hinlegte und sie mich ans CTG anschloss.

Doch schon nach wenigen Minuten war ihr klar, dass die Geburt schon weit vorangeschritten war. Sie tastete meinen Muttermund und war völlig überrascht – schon 9 cm. Vermutlich beschleunigt durch die Einleitung hatte sich mein Muttermund fast gänzlich innerhalb von zwei Stunden geöffnet. So gerade schaffte sie es noch, den Faden mit den Hormonen herauszuholen.

Dann sagte sie: „Ihr Kind kommt jetzt.“ Diese Nachricht gab mir einen riesigen Motivationsschub. Es dauerte nicht mehr lange! Das letzte Stück des Weges den Berg hoch schaffte ich jetzt auch noch.

Es dauerte von da an noch eineinhalb Stunden und doch ging alles ganz schnell. Rückblickend fühlt sich die Zeit bis zur Geburt unserer Tochter an wie wenige Minuten. Ich hielt meine Augen die gesamte Zeit über geschlossen, konzentrierte mich nur auf mich und mein Körpergefühl, schaffte es in den Pausen immer wieder, mich zu entspannen und Kraft zu sammeln. Ich war hochkonzentriert auf das Hier und Jetzt und doch ganz weit weg.

Mein Mann stand an meinem Kopfende und legte mir immer wieder beruhigend eine Hand auf die Schulter oder auf die Stirn. Er verfolgte das CTG. Später würde er mir berichten, dass unsere Tochter während der gesamten Geburt einen völlig tiefenentspannten Puls gehabt hatte. Da er die zu- und abnehmenden Wellen am CTG beobachten konnte, bediente er nun das TENS-Gerät, so dass ich mich weiter ganz auf mich konzentrieren konnte.

Begleitet wurden wir von zwei Hebammen, die mich nun konkret anleiteten. Ihre Tipps halfen mir, unser Kind möglichst effektiv immer weiter nach draußen zu schieben. Irgendwann fragte ich, ob man schon etwas sehen konnte. Die Hebamme führte meine Hand und ich fühlte den Kopf unserer Tochter. Ich war überglücklich! Sie wurde plötzlich so real. Ich konnte es kaum erwarten, sie in meinen Armen zu halten! Die nächsten Wellen vergingen wie im Flug.

Irgendwann hörte ich metallisches Geklimper und vermutete bereits, was die Hebamme mir dann sagte: „Wir würden einen Dammschnitt machen.“ Mein Mann sah mich an und fragte: „Ist das wirklich ok für dich?“ Eigentlich wollte ich das nicht. Andererseits wollte ich jetzt auch nicht anfangen, mit den Hebammen über mögliche Alternativen zu diskutieren und dadurch aus meiner Konzentration kommen.

Ich beschloss innerhalb von Sekunden, den Profis zu vertrauen, und sagte: „Ja, das ist ok.“ Gleichzeitig hatte ich ganz schön Respekt vor den Schmerzen des Schnitts. Die Hebamme rief eine Ärztin hinzu, die den Schnitt durchführen sollte. Sie erläuterte mir, dass sie während einer Welle schneiden würde. Mein Mann hielt meine Hand, ich spürte den Schnitt, aber er war einigermaßen erträglich.

Dann ging es noch schneller. Noch ein, vielleicht zwei Wellen – und unsere Tochter war da! Ich spürte, wie ihr Kopf austrat. Die Welle dauerte noch an. Also beschloss ich, weiter zu pressen. So kam auch der Rest ihres Körpers innerhalb derselben Welle auf die Welt.

Es war 05:25 Uhr. Sie wurde mir auf die Brust gelegt – nass und warm und wunderschön! Ich schaute sie an – völlig sprachlos. Sie schaute ein wenig hilflos und überrascht zurück, war noch etwas zerknautscht und schien noch nicht so recht zu wissen, was hier gerade passiert war. Doch dann musste sie noch einmal etwas tiefer hinab auf meinen Bauch gelegt werden. Die Nabelschnur war ziemlich kurz und – ganz ungewöhnlich – schon fast vollständig auspulsiert. Mein Mann durchtrennte sie und kappte damit unsere physische Verbindung zueinander.

Ich nahm sie in meine Arme und konnte gar nicht aufhören, sie anzusehen. Mein Kind. Ich hatte gedacht, ich würde nach all der Anstrengung in diesem Moment vor Glück weinen, aber ich war einfach sprachlos. Was ein Wunder! Mein Mann verdrückte eine Träne – auch das nahm ich nicht wahr – und machte ein paar erste Fotos. Die Kleine schaute mich fragend an, brauchte noch ein bisschen Zeit, um in der Welt außerhalb von Mamas Bauch anzukommen.

Die Hebamme spritzte mir ungefragt Oxytocin, damit die Plazenta schneller geboren wurde. Auch darauf hätte ich verzichten können. Es war der einzige Moment, in dem die nervige Braunüle genutzt wurde. Die Plazenta kam nach kurzer Zeit durch eine weitere weniger schmerzhafte, aber dennoch intensive Welle. Ich bat darum, sie mir anzusehen, das Organ, das meine Tochter und ich uns geteilt hatten und das sie über neun Monate hinweg ernährt hatte.

Dann versorgte die Ärztin meinen Dammschnitt. Das ist der Teil der Geburt, der in meiner Erinnerung am meisten schmerzte. Ich war nicht mehr in meinem Tunnel, nahm alles wieder bewusst wahr. Trotz der örtlichen Betäubung musste ich die Hand meines Mannes ganz fest drücken.

Als auch das geschafft war, konnte ich meiner Tochter wieder meine volle Aufmerksamkeit zuwenden. Sie begann, ihren Kopf hin und her zu bewegen auf der Suche nach meiner Brust. Ihre ersten Trinkversuche waren noch unkoordiniert und sie wirkte ein wenig müde – völlig verständlich.

Auf einmal war der Raum voller Menschen. Das Personal der Frühschicht war eingetroffen und übernahm nun. Die U1 wurde durchgeführt. Mein Mann schaute dabei ganz genau zu. Dann durfte er unsere Tochter zum ersten Mal in den Arm nehmen, während ich in mein Bett von der Wochenbettstation wechselte, das in den Kreißsaal gebracht worden war. Ich war noch etwas unsicher auf den Beinen, aber ich fühlte mich fitter als ich gedacht hätte.

Unsere Tochter wurde mir zurück in den Arm gelegt. Die Sonne ging auf, während es für uns zurück auf die Wochenbettstation ging. Wir waren Eltern geworden. Wir waren unendlich glücklich, müde, sprachlos und dankbar!

In den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt habe ich es immer so beschrieben, dass ich im letzten Abschnitt der Geburt nicht in Trance gewesen bin. Schließlich hatte ich ja nichts mehr konkret visualisiert und die Atemtechniken, die ich nutzte, waren auch die Vorschläge der Hebammen gewesen.

Mit etwas Abstand betrachtet war diese Aussage aber gar nicht wahr. Ich kann bis heute nicht wirklich sagen, wie der Kreißsaal, die Hebammen oder die Ärztin eigentlich ausgesehen haben. Ich war völlig bei mir. Das, was ich in der Eröffnungsphase durch das bewusste „In-Trance-Gehen“ begonnen hatte, hatten mein Geist und mein Körper ganz intuitiv weitergespielt.

Ich war absolut im Fokus, habe das Außen nahezu komplett ausgeblendet und mich stattdessen ganz auf den Geburtsprozess konzentriert. Ich war absolut ruhig – zumindest in den Pausen. Natürlich habe ich die Wellen sehr deutlich gespürt und ich würde in keinem Fall von einer schmerzfreien Geburt sprechen. Gebären ist ein wahnsinnig intensives Gefühl, aber nach meinem Erleben auch ein unglaublich kraftvolles.

Auch wenn definitiv nicht alles nach meinen Wünschen gelaufen ist, habe ich die Geburt meiner Tochter als ein unglaublich beeindruckendes Erlebnis und ein wunderschönes Geschenk wahrgenommen. Und dazu haben nicht zuletzt die Hypnosen und damit einhergehend meine gute mentale Vorbereitung beigetragen.

Bei einem weiteren Kind würde ich es aber dann doch noch einmal gerne mit dem Geburtshaus versuchen. Ich habe schon gemerkt, dass ich definitiv kein Klinikmensch bin. Mit „Die friedliche Geburt“ würde ich mich aber jederzeit wieder vorbereiten.

Vielen Dank euch und insbesondere dir, Kristin, für die großartige Arbeit!!

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Nora Imlau22.09.2019
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