Erfahrungsbericht
von Corina

Liebe Kristin, nach einer traumatischen 1. Geburt kam mein 2. Kind bereits mit deiner Methode ganz friedlich in voller Kraft zu Hause im Pool zur Welt und es war die schönste und heilendste Erfahrung, die ich niemals vergessen werde!

Bei meiner 3. Schwangerschaft war ganz klar, dass ich die friedliche Geburt wieder brauche und hab mir sehr schnell wieder den Zugang geholt. Gefühlt war ich ab Hypnose 1 jedesmal so weg, dass ich erst beim Rauszählen wieder etwas mitbekommen habe. Habe euch auch geschrieben, ob das sein kann, aber scheinbar hatte mein Unterbewusstsein noch alles gespeichert!

So hab ich die ganze Schwangerschaft nicht viele Hypnosen gemacht im Vertrauen, dass mein Körper noch alles weiß. So verging die Zeit und bereits mehrere Wochen vor Geburt hatte ich immer Kontraktionen, die ich aber sogar liebte, da ich mich so sehr auf die Geburt freute (was mein Umfeld oft nicht verstand).

Am ET war ich zur Kontrolle bei meiner Hebamme und hab ihr gesagt, dass ich nun shoppen geh mit meiner Mama und sie meinte, "dein Bauch wird aber ganz schön oft hart."

"Ich weiß," war meine Antwort und musste kurz Innehalten und etwas atmen. So verging der Tag und ich merkte bereits das mir diese Menschenmassen nicht gefiehlen. Ich ging am Abend und 20 Uhr mit meinem 2. Kind ins Bett und wachte um kurz vor 3 auf, nicht sicher, ob es nun los geht. Da die Kinder zur Oma durften, richtete ich nach 20 Minuten alles her, was ich ihnen mitgeben wollte.

Mit bereits starkem Druck veratmete ich manche Welle und wollte eigentlich lieber auf der Toilette bleiben, weil schon etwas Wasser abging, meinen Mann hatte ich bereits geweckt, die Oma wurde informiert und die Kinder geweckt. Bis die Oma kam, wurde der Druck allmählich stärker und ich hatte das dringende Bedürfnis, jetzt die Kopfhörer mit der Hypnose aufzusetzen.

Es war nun ca. kurz vor 4 Uhr, und sofort spürte ich eine Erleichterung. Dachte noch, wenn das der Anfang ist, wird es diesmal heftiger, nichts ahnend, dass ich bereits am Ende angekommen war! Die Kinder waren aus dem Haus, die Hebamme wurde eingeladen, zur Geburt zu kommen. Mein Mann war gerade am Geburtspool aufblasen, als ich sagte, er solle jetzt etwas als Unterlage auf die Couch legen, so eilig hatte er es nicht und ich sagte in strengem Ton "SOFORT"!

Auf der Couch im Vierfüßler angekommen, ging alles ganz schnell, ich ließ mich fallen und dachte und sagte: "der Kopf kommt" und so war es. Mein Mann schnitt die Unterhose auf, während ich ihn bat, nicht von meiner Seite zu weichen und eine Welle später war unser Sohn geboren in die Hände seines Papas, der ihn mir durch meine Beine durch reichte. Ohne Schmerz, die 2. Geburt erlebt nur mit starkem Körpergefühl!!!

Überwältigt von der raschen Ankunft musste ich erstmal realisieren, was passiert war. Keine 90 Minuten nach meinem Erwachen war er geboren und gefühlt hatte die Geburt für mich 5 Minuten gedauert und ich war ehrlich gesagt ein wenig traurig, dass es so schnell ging, ich hatte ich mich doch so auf die Geburtsarbeit in Hypnose gefreut.

Nichts desto trotz war ich natürlich überglücklich und hatte noch gar nicht realisiert, dass ich mein Kind alleine mit meinem Mann zur Welt brachte. Jede Sekunde im Vertrauen das alles gut ist, ich habe keine Sekunde gezweifelt! Die schnelle Ankunft brauchte etwas Zeit um alles zu realisieren. Wir stillten bereits, als die Hebamme kam. Die Plazenta hatte wohl auch noch ihre Zeit gebraucht und dann kam die Hypnose zur Plazentalösung ins Spiel, die mir sehr geholfen hatte, los zu lassen.

Wir stiegen nachträglich in den Pool vorm Weihnachtsbaum. Dank dir, liebe ich Geburten und würde am liebsten noch zig davon haben. Mit Wehmut verabschiede ich mich hiermit von dir und einer Träne, dass ich diese kraftvolle Erfahrung nie wieder erleben darf.

Danke, dass du ein Teil meiner Geburten warst. Ich werde deine Stimme vermissen und deine Arbeit niemals vergessen, du hast mich verändert, mein Vertrauen in meinen Körper mit gestärkt, ich danke dir aus tiefstem Herzen.

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In Liebe Corina

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