Erfahrungsbericht
von Eva S.
Ich habe am 19.09.25 mein Baby geboren und hatte mich nach zwei Kaiserschnitten mit der friedlichen Geburt auf eine VBA2C vorbereitet.
Bei 35+5 riss meine Fruchtblase und ich fuhr mit Mann und beiden Kindern nachts ins Krankenhaus. Ich spürte ein leichtes Ziehen und freute mich darauf, dass es nun losgehen würde... tat es aber nicht. Das Ziehen verging, meine Familie fuhr nach Hause und ich wurde stationär aufgenommen.
Die folgenden anderthalb Wochen waren eine riesige mentale Herausforderung... das Warten auf die Geburt, jeden Tag Antibiotika, Zugänge, die immer wieder neu gelegt werden mussten, die Trennung von meiner Familie, vor allem den Kindern. Ich war viel traurig. Jeden Tag hörte ich meine Hypnosen, immer wechselnde, ging spazieren und versuchte, positiv zu bleiben. Auch eine Live-Fragerunde mit Kristin konnte ich noch mitmachen, in der sie mir Mut zugesprochen und Hypnosen empfohlen hat.
Bei 37+1 wurde schließlich eingeleitet, aufgrund des Blasensprungs und der KS blieb nur der Oxy-Tropf. Damit ging es so heftig los, dass ich es kaum ertragen konnte. Die Hypnose lief und ich schwankte zwischen dem Versuch, dort zu versinken, und den fast pausenlosen Wehen, die mir kaum Zeit zum Konzentrieren ließen.
Irgendwann fielen die Herztöne meines Babys so ab, dass der Tropf abgestellt wurde. Da begann der schöne Teil meiner Geburt. Ich veratmete die regelmäßigen Wellen auf der Seite liegend, immer die Hypnose im Ohr. Den Teil empfand ich tatsächlich nicht als schmerzhaft. Es war ein schönes, friedliches Gefühl, sodass ich außer einem Wärmekissen im Rücken gar nichts gegen Schmerzen benötigte.
Als die Presswehen einsetzten, nahm ich die Hypnose vom Ohr und arbeitete nur mit der Hebamme. Da war ich zwar im Tunnel, aber diesen Teil fand ich tatsächlich heftig und schmerzhaft und ein extremes, körperliches Erlebnis.
Insgesamt würde ich die Vorbereitung mit der friedlichen Geburt immer wieder machen. Ich hatte gar keine Angst vor der Geburt und bin mit Zuversicht und Freude hineingegangen. Auch das positive Gefühl, was im Kurs gegenüber dem Krankenhaus und den Hebammen dort vermittelt wird, hat mir sehr geholfen.
Ich bin sehr dankbar für die Vorbereitung und die Begleitung bei der Geburt, was mit Sicherheit auch dazu beigetragen hat, dass ich eine natürliche Geburt nach den Kaiserschnitten erleben durfte.

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