Erfahrungsbericht
von Janine
Liebe Kristin,
unser kleiner Sonnenschein ist nun schon 4 Wochen alt und ich denke noch fast täglich an die wunderschöne Geburt zurück, auf welche ich mich mit deinem Online-Kurs vorbereitet habe.
Bereits in meiner 1. Schwangerschaft kam ich mit deinem Podcast in Berührung, der auf meinen täglichen Spaziergängen im 3. Trimester zu meinem unverzichtbaren Begleiter wurde und meine Sicht auf Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit Baby in vielerlei Hinsicht nachhaltig veränderte.
Heute ist meine große Tochter 3 Jahre alt und es ist wahnsinnig schön zu sehen, wie sich die Auseinandersetzung mit den Themen Stillen, Familienbett, Gefühle, Breifrei, Abhalten usw. so positiv auf ihre Entwicklung ausgeübt hat. Leider dachte ich damals, dass der Podcast mich wohl auch gut auf die Klinikgeburt vorbereiten würde. Obwohl ich gerne auf die Geburt zurückblicke, war sie dennoch ein langer, schmerzhafter Prozess, der durch viele "standardmäßige" Interventionen im Kreißsaal begleitet wurde.
Mit der Nachricht meiner 2. Schwangerschaft stand für mich daher sehr schnell fest - die Geburt soll im Geburtshaus stattfinden und dieses Mal möchte ich mich darauf mit deinem Online-Kurs vorbereiten. In der 28. SSW bekam ich die Diagnose einer fortschreitenden Gebärtmutterhalsverkürzung und mir wurde bis ET vor allem Bettruhe zu Hause verordnet.
Als Mutter eines Kleinkindes traf mich diese Nachricht sehr und es stellten sich plötzlich so viele Fragen. Ab diesem Moment startete ich bewusst deinen Kurs, widmete mich von der Couch aus den einzelnen Modulen und sehr regelmäßig auch der Hypnose "Vorzeitige Wellen". Nicht nur ich, sondern auch meine Familie, meine Hebamme und meine betreunde Ärztin merkten schnell, dass das etwas mit mir machte.
Ich war trotz Diagnose und drohender Frühgeburt in großer Vorfreude auf die Geburt, im Vertrauen mit mir selbst und meinem Körper und nahm die Situation an, wie sie eben ist. Tatsächlich schafften wir es ohne weitere Komplikationen zur 37.SSW und ab diesem Zeitpunkt ging ich auch selbstbewusst an die geburtsvorbereitenden Hypnosen und die Atemübung heran.
Unsere 2. Tochter wurde schließlich 3 Tage über ET geboren und ich hätte mir die Geburt nicht schöner vorstellen können. Gegen 2 Uhr nachts verspürte ich erste Wellen, die jedoch noch sehr unregelmäßig kamen und so versuchte ich, weiter zu schlummern.
Etwa anderthalb Stunden später bat ich meinen Mann, doch mal die Zeit zwischen den Wellen zu stoppen, weil sie gefühlt doch stärker und öfter kamen. Seine App sagte: alle 4 Minuten, bitte ab ins Krankenhaus ;) Wir informierten meine Eltern zur Betreuung der Großen und ich verzog mich ins Bad, weil ich einen ruhigen Platz zum Veratmen der Wellen suchte. Noch hatte ich nicht das Gefühl, ins Geburtshaus fahren zu müssen.
Als meine Eltern nach etwa 30 Minuten eintrafen (unsere Große schlummerte inzwischen ungestört weiter im Nebenraum) hatte ich das Bedürfnis, in deine Hypnose einzusteigen und wollte dies gerne in Anwesenheit meiner Hebamme tun. Kurz darauf machten wir uns also auf in das zum Glück nur 10 Minuten entfernte Geburtshaus. Unsere Herzens-Hebamme empfing uns gegen halb 6 mit gemütlichen Lichtern und dem Plätschern des Wassers in die Geburtswanne.
Ein kurzes Tasten nach dem Muttermund zeigte 8cm! Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet, denn bis zu diesem Zeitpunkt fühlte sich keine Welle vergleichsweise schmerzhaft. Nach dem Abtasten stieg ich in die Hypnose ein und merkte schon beim Runterzählen, dass ich mich voll und ganz darauf einlassen konnte. Ruhig veratmete ich weitere Wellen im Liegen und wechselte ganz intuitiv während einer Wellenpause ins wohltuende, warme Wasser.
Die Atemübung und die Visualisierung wirkten bei mir wie ein Volltreffer. Ich spürte zu keiner Zeit die Schmerzen, wie ich sie von der 1. Geburt kannte, sondern eher eine Art des Drucks, wie ich es schon oft zuvor gelesen hatte.
Kurz vor 7 Uhr wurde unsere Tochter im Wasser geboren. Ich bin so unendlich dankbar für diese Erfahrung einer natürlichen, intuitiven und so schmerzarmen Geburt und überzeugt davon, dass, neben der Atmosphäre im Geburtshaus und der großartigen Betreuung der Hebamme, dein Online-Kurs der ausschlaggebende Punkt dafür war.
Und bis heute erzählt mein Mann noch überall: "Ich hätte nicht gedacht, dass Geburt so ruhig laufen kann". Doch, so kann es gehen! :)

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