Erfahrungsbericht
von L.
Liebe Kristin,
ich möchte mich von Herzen für deinen Online-Kurs bedanken, er ist jeden Cent wert und ich würde immer wieder mit deiner Methode gebären wollen. Ich habe recht früh angefangen, die Hypnosen zu üben - so in der 20. SSW glaube ich. Sie haben mir in der Schwangerschaft sehr gut getan, deine Stimme hat mich immer so entspannt - wie ein Kurzurlaub.
Geplant war bei uns eigentlich eine Geburtshaus-Geburt, diese war bei meinem Sohn, der als Frühchen auf die Welt kam, leider nicht möglich. Bei meiner Tochter wollte ich nun unbedingt eine außerklinische Geburt. Meine Wellen fingen am Vortag beim Mittagschlaf an und blieben vorerst sehr unregelmäßig. Ich konnte sie den ganzen Tag super bewältigen und brauchte keine Hypnose.
In der Nacht bin ich dann durch die Wehen, die intensiver wurden, immer wieder wach geworden und habe ab 5 Uhr die Hypnose für die Eröffnungsphase angemacht. So konnte ich noch gut 2 Stunden weitermachen.
Um 7 Uhr riefen wir dann im Geburtshaus an, da es mir aber nach wie vor so gut ging und ich gleichzeitig einfach nur weiter meine Ruhe haben wollte, sind wir (obwohl es rückblickend definitiv Zeit gewesen wäre) nicht losgefahren. Wir hatten lediglich ausgemacht, dass eine Hebamme uns besuchen kommen wird, um zu schauen "wie weit" ich sei.
Ich legte mich also wieder zurück ins Bett, in dem ich mich ja die ganze Zeit schon so wohlgefühlt habe und hörte weiter die Hypnose. Diese hatte ich immer nur auf einem Ohr und auf dem anderen hörte ich meinen Sohn mit meinem Mann eine Etage unter mir singen und spielen, das fand ich so schön - zu wissen, dass beide bei mir sind.
Zwischendurch wurden die Wellen dann schon wirklich intensiv und ich war manchmal ganz kurz in Panik, ich würde es nicht schaffen. Aber dann dachte ich immer wieder, dass ich es natürlich schaffe und nur ganz tief "in mir" abtauchen muss. Die tiefe Bauchatmung hat dabei für mich super funktioniert.
Um 9 Uhr kam dann die Hebamme, die ja eigentlich nur zur Kontrolle da war. Gleich bei der nächsten Welle platze dann meine Fruchtblase. Sie meinte daraufhin zu meinem Mann, dass wir definitiv nirgendwo mehr hinfahren und das Kind nun schnell kommen würde. 50 Minuten später war die Kleine dann auch schon da.
Die Geburt an sich habe ich auch nicht als schmerzhaft empfunden, nur als sehr intensiv (wie Kristin auch immer im Podcast sagt). Ich habe zwischendurch auf die Hypnose zur Austrittsphase gewechselt, muss aber sagen, dass ich diese weniger passend für mich fand.
Leider waren zwischendurch die Herztöne des Babys mal schlecht, sodass mein Mann einen Notarzt rufen musste, der auch mit 3 Rettungssanitätern kam. Der Arzt war dann mit im Schlafzimmer, einer der Sanitäter schaute unten mit unserem Sohn etwas auf dem Beamer. Somit konnte mein Mann dann auch die letzten 15 Minuten der Geburt bei mir sein. Ich muss aber sagen, dass ich ihn wirklich nicht gebraucht habe. Ich war so sehr bei mir und hätte es nur als störend empfunden, zu reden.
Das Notarztteam brauchten wir zum Glück nicht. Die Herztöne waren dann wieder super und die Kleine war fit und schrie sofort. Unsere Hebamme meinte später, im Geburtshaus und/oder mit einer zweiten Hebamme hätte sie das Team auch nicht rufen lassen, aber so wollte sie im Notfall einfach Unterstützung haben. Da wir auf dem Land wohnen, hat es die zweite Hebamme nicht so schnell zu uns geschafft. So kam es bei uns zu einer ungeplanten Hausgeburt, weil ich mich Dank der Hypnosen einfach so wohl gefühlt habe.
Meine Hebamme mit jahrzehntelanger Berufserfahrung sagte bei unserem Abschlussgespräch zu mir, sie bekäme Gänsehaut, wenn sie an die Geburt zurückdenkt und das diese so sanft und friedlich war. Ich bin so froh, den Online-Kurs gefunden zu haben, es hat sich für mich mehr als gelohnt.
Vielen Dank!

)
)
)