Erfahrungsbericht
von M.
Guten Tag,
Durch "die friedliche Geburt" habe ich mich schon sehr früh in der Schwangerschaft mit der physiologischen Geburt und einer selbstbestimmten Geburt auseinander gesetzt. Durch die Hypnosen, die ich regelmäßig in der Schwangerschaft angewendet habe, ging ich voller Zuversicht und positiven Gedanken in die Geburt hinein.
10 Tage vor ET hatte ich zum ersten Mal in der Nacht Senkwehen, die ich schon mal als Übung benutzt habe, um Atmungs- und Entspannungstechniken anzuwenden und auszutesten. 2 Tage vor ET wurde ich in den frühen Morgenstunden (2 Uhr) wieder von Senkwehen aufgeweckt und diesmal wusste ich, dass der Zeitpunkt gekommen ist.
In dem Moment hat mir dann Entspannungsmusik, die Badewanne, Vorfreude und die gelernte Atemtechnik geholfen, gut durch die ersten Stunden zu kommen. Kurz vor Mittag schaute meine Hebamme vorbei und ich war schon auf 3cm. Die Freude war groß. Weiter ging's.
Am Nachmittag hab ich mich dann abwechselnd auf den Ball gesetzt und in die Badewanne gelegt. 17 Uhr, 5cm.
Kurz vor 20 Uhr werden die Wehen intensiver. Wir fahren ins Geburtshaus. 7cm. Soweit alles gut. Leider blieb ich dann bis Mitternacht auf 7cm stehen und trotz wechselnder Stellungen war kein Fortschritt zu erkennen und es wurde immer schwieriger für mich, die Wehen zu veratmen. So trafen wir dann die Entscheidung, zum Krankenhaus zu fahren, wo ich dann eine peridural Anästhesie dankend angenommen habe und an den Wehentropf kam.
Um 7 Uhr morgens war ich dann auf 10cm, um 8 Uhr wurde der Wehentropf verstärkt und um 8h45 lag unsere kleine Maus endlich in unseren Armen.
Auch wenn ich mir eine Geburtshaus-Geburt gewünscht hatte, hatte ich im Nachhinein trotzdem das Gefühl, dass ich die Geburt selbstbestimmen durfte und mich niemand zu irgendwas überredet hatte und ich durch mein Bauchgefühl wusste, was richtig war.
Dafür danke ich allen, die bei der "friedlichen Geburt" mitwirken, um die Frauen und Mütter aufzuklären und ihnen Mut zu machen, dass die Geburt was schönes ist und nichts, wovor man Angst haben sollte. Unsere kleine Maus ist von Anfang an so entspannt. Im Wochenbett habe ich auch noch ab und an von den Hypnosen profitiert, um Abends entspannen und besser einschlafen zu können.
Nochmals vielen Dank und ich freue mich jetzt schon auf eine 2. Runde (und dann hoffentlich eine Geburt im Geburtshaus)

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