Erfahrungsbericht
von Milena
Ende Juli 2025 durfte ich – nach 2019 und 2024 – meine dritte natürliche, selbstbestimmte, nahezu schmerzfreie und friedliche Geburt erleben, diesmal als sanfte Wassergeburt in den Hochtaunus-Kliniken Bad Homburg.
Jede meiner Geburten war einzigartig, und doch verbindet sie etwas Grundlegendes: innere Ruhe, tiefes Vertrauen in meinen Körper und das sichere Gefühl, aktiv und selbstbestimmt gebären zu können – und zu dürfen.
Nachdem ich 2019 den Live-Kurs bei Kristin in Berlin besucht und in den darauffolgenden Schwangerschaften die Online-Kurse absolviert hatte, war Die friedliche Geburt auch dieses Mal mein stetiger Begleiter. Besonders zum Ende der Schwangerschaft übte ich regelmäßig die Atemtechnik, ging in tiefe Verbindung mit meinem Baby und zog mich bewusst an meinen „sicheren Ort“ zurück. Dort konnte ich dem Alltag entfliehen, entspannen, mich auf meine Schwangerschaft einlassen und mich gleichzeitig mental auf die Geburt vorbereiten.
Da im Raum stand, dass ich aufgrund einer spät erkannten Schwangerschaftsdiabetes am errechneten Termin eingeleitet werden sollte, nutzte ich am Abend vor der Geburt (38+3) erstmals die Meditationen „Abschied von der Schwangerschaft“ und „Geburtsbeginn mental fördern“. Sie halfen mir loszulassen, Vertrauen zu fassen und – neben Nachtkerzenöl, Eisenkrauttee und Heublumendampfbädern – sowohl meiner Tochter als auch meinem Körper das entscheidende Startsignal zu geben.
Tatsächlich setzten kurz nach der letzten Meditation gegen 23 Uhr an diesem Abend die ersten Geburtswellen ein – ein Moment, den ich selbst kaum fassen konnte. Schon in dieser frühen Phase spürte ich, wie sehr mich meine Vorbereitung trug: Jede Welle veratmete ich ruhig und im eigenen Rhythmus mithilfe von Kristins Atemtechnik. Ich blieb gelassen und konnte dennoch in jedem Moment bewusst entscheiden, was ich brauchte. Innerlich wusste ich schnell, dass dieses Mal alles zügiger gehen würde.
Nur eine Stunde nach den ersten stärkeren, noch unregelmäßigen Wellen machten mein Mann und ich uns gegen 00:30 Uhr auf den Weg in die Klinik – rund 45 Minuten Fahrt von unserem Zuhause entfernt. Im Kreißsaal entstand – unterstützt von meinem Mann, der diensthabenden Hebamme und meiner Doula – eine stille, respektvolle Atmosphäre, in der ich mich vollkommen öffnen konnte. Die Wellen wurden intensiver und regelmäßiger, bald folgte der Blasensprung. Die Zeit reichte gerade aus, um die Aufnahmeformalitäten zu erledigen und die Geburtswanne zu füllen.
Kurz darauf, schon um 3:10 Uhr, kam N. kraftvoll und zügig im Wasser zur Welt. Es war eine magische Nacht – und meine absolute Traumgeburt. Genau so hatte ich es mir gewünscht! Auch nach der Geburt blieb ich mit der Methode verbunden: Für die Nachgeburtsphase hörte ich die Meditation „Geburt der Plazenta“ – allerdings ohne Kopfhörer, da diese plötzlich unauffindbar waren. So lauschte das gesamte Kreißsaalteam, einschließlich der hinzugezogenen Oberärztin, unerwartet und sichtlich interessiert mit. Ein Moment, der für einige überraschte Blicke sorgte – und für mich eine humorvolle, besondere Erinnerung bleibt.
Am Ende brauchte es dennoch ein wenig Unterstützung, bis die Plazenta geboren war, doch nach dieser wunderschönen Geburt mit einem gesunden Baby auf meiner Brust spielte das keine große Rolle mehr. Es wurden zur Überraschung des medizinischen Personals keine Geburtsverletzungen bei mir festgestellt und sowohl Nela als auch mir ging es sehr gut.
Rückblickend sind alle drei Geburten wertvolle Etappen auf meinem Weg als Mutter gewesen. Sie haben mir gezeigt, dass Geburt ein zutiefst natürlicher, kraftvoller Prozess ist, wenn wir ihm mit Ruhe, Respekt und Selbstbestimmung begegnen – und dass die mentale Vorbereitung der Schlüssel dazu sein kann.
Danke, liebe Kristin, für Deine so wichtige Arbeit — insbesondere die Aufklärung über Deinen Podcast sowie Deinen Kurs — und die Entwicklung Deiner Methode, ohne die meine Geburten ganz sicher anders verlaufen wären.

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