Erfahrungsbericht
von Nadine A.

Liebe Kristin,

von Herzen danke für eure Arbeit! Ihr habt mir und meinem Sohn damit eine wundervolle Schwangerschaft und Geburtsreise beschert! Ich habe die gesamte Schwangerschaft über deinen Podcast gehört und auch dein Buch gelesen. Ich fand alles sehr spannend, war doch aber immer kritisch, ob das mit den Hypnosen bei mir als „Kopfmensch“ wirklich so klappt. Deshalb dachte ich, ich probiere es ohne.

Aber ab der 36. Schwangerschaftswoche hatte ich dann doch das Bedürfnis nach „Kopf aus“ und Körper machen lassen - das was du im Buch und auch im Podcast immer wieder betont hast z.B. bei den Tiergeburten. Also habe ich mir doch noch deinen Onlinekurs gekauft - und: es war es wert! Innerhalb von einem Wochenende habe ich durchgepowert und dann direkt mit den Hypnosen weitergemacht. Also: auch für Späteinsteiger lohnt es sich, wenn man dran bleibt! Jede Hypnose zählt!

Kurz vor Ostern (ich hatte immer das Gefühl, dass unser Kind an Ostern kommen wird - ET war der 28.04.25) hab ich gespürt, dass ich mich zurückziehen will. Und dann habe ich die Hypnosen zum Abschied der Schwangerschaft und Geburtsbeginn mental fördern öfter mal gehört.

Genauso Mitte April kurz vor dem Schlafen gehen. Kurz vor dem Einschlafen musste ich dann dringend auf die Toilette - und dann ist es passiert: die Fruchtblase platzte. Ich war total baff - irgendwie hatte ich mir den Geburtsbeginn immer so vorgestellt & nun war es soweit. Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass deine Hypnosen dazu beigetragen haben, dass mein Kopf meinem Körper und unserem Kind signalisiert hat - jetzt ist sie soweit, jetzt darfst du kommen!

Ich stieg zuhause mit dir auf dem Ohr in die Wanne und danach wanderte ich aufs Sofa und wehte mich ein. Morgens fuhren wir ins Geburtshaus. Auf dem Weg dorthin konnte ich gut in Hypnose bleiben, dort angekommen, war ich zuerst etwas raus - die Hebamme meinte, wir könnten hier bleiben oder nochmal Heim fahren (ich ließ mir nicht sagen, wie weit ich schon geöffnet war).

Aber nach einer Zeit hatte ich meine Position gefunden und lehnte mich in jeder Welle auf den Kissenberg vor mir - immer mit Kopfhörern im Ohr und meinem Mann an meiner Seite. So blieben wir bis ca. 16 Uhr am Folgetag meistens zu zweit im Geburtszimmer. Die Hebammen ließen mich machen und kamen nur ab und an, um die Herztöne zu hören. Dann wurde es intensiver. Ich dachte jetzt würde es schnell gehen, aber unser Kleiner lies sich noch etwas Zeit.

So wechselten wir Positionen und um kurz vor 18 Uhr gebar ich auf dem Gebärhocker mithilfe der wunderbaren Hebammen aus dem Geburtshaus und meinem Mann hinter mir unseren ersten Sohn.

Während der gesamten Eröffnungs- und Übergangsphase hatte ich deine Stimme auf dem Ohr - und niemals das Gefühl von Ohnmacht und Ausgeliefertheit! Ja, eine Geburt ist sehr intensiv und war auch schmerzhaft, aber ich habe mich immer als Herrin meines Körpers und unserer Geburt gefühlt - ich wusste: Ich habe es im Griff und mein Körper schafft das! Das hat mir so viel Mut und Kraft gegeben - und das habe ich innerlich an unseren Sohn weitergesandt, ihm gesagt er muss keine Angst haben und dass er hier willkommen ist.

Seine Herztöne waren immer tiefenentspannt. Während der Pressphase habe ich gar keine Hypnose mehr gehört, irgendwie brauchte ich das nicht mehr. Deine Atemtechnik wand ich mal an… mal atmete ich intuitiv, wie es mir gerade gut tat. Ich wusste: Kristin sagte immer: alles kann, nichts muss, und alles ist so, wie es gerade ist, okay. Das hat mich so bestärkt!

Die Geburt war ein so wundervolles, kraftvolles Ereignis für uns - und ich bin überzeugt, dass das ohne deine Hilfe auch anders hätte sein können! Die Tage danach waren für mich sehr anstrengend, ich war körperlich sehr erschöpft nach der langen Geburt (19 h ab Platzen der Fruchtblase) - aber auch hier haben deine Hypnosen geholfen, „mal abzuschalten“.

Unser Sohn war nach der Geburt total entspannt und alles hat wunderbar geklappt - auch hier: Wäre diese Geburt nicht so selbstbestimmt, friedlich und mit mir im Reinen verlaufen - ich bin überzeugt davon, das hätte auch unser Kind gespürt und der Start wäre vielleicht holpriger gewesen.

Mein Fazit also: Ich selbst hatte mich als interessiert, aber kritisch der Hypnosen gegenüber gesehen - und wurde Gott sei Dank eines besseren belehrt. Sie begleiten mich heute, wenn ich unseren Sohn ins Bett bringe und ich neben ihm noch eine Hypnose höre. Und dann durchläuft mich vor allem eins: pure Freude und Dankbarkeit für diese wunderbare Möglichkeit, eine selbstbestimmte Geburt und nun eine schöne Familienzeit damit zu erleben! Von Herzen DANKE für diese wundervolle Methode und dass du und Mamas so stark fühlen lässt!

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Journalistin
Nora Imlau22.09.2019
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