Erfahrungsbericht
von Sonja
Liebe Kristin, liebes Team! Ich möchte euch von Herzen für die Hypnosen danken!
Gestern Vormittag nach der spontanen Ankündigung des Kaiserschnitts ging es mir sehr schlecht. Ich hatte wahnsinnig große Angst und habe ganz viel geweint. So ungefähr zwei Stunden vor der OP hatte ich die Möglichkeit, nochmal in Hypnose zu gehen und habe erst die Hypnose "Während einer Bauchgeburt" zur Vorbereitung gehört. Das war aber nicht so passend, weil ich ja wusste, dass ich mein Kind nach der Geburt nicht bei mir haben werde. Dann habe ich ihn und mich im "Dialog mit dem ungeborenen Kind" vorbereitet und danach mit "Bauchgeburt kurzfristige Vorbereitung". Die beiden Hypnosen haben mir so geholfen, mich runter zu fahren und meine Gefühle zu verändern, dass ich während der Hypnose auf einmal Tränen vor Vorfreude hatte. Danach hatte ich keine Angst mehr, sondern habe mich einfach gefreut und mir alles positiv ausgemalt.
Mein Mann war total beeindruckt, weil man meinen Gemütswechsel auch von außen ganz stark bemerkt hat. Wir haben dann ganz genau besprochen, wann er welche Hypnose während der Geburt anmacht, und dann ging es los. Ich war wirklich total gefasst, weil ich durch die Wortwahl von dir, Kristin, in der kurzfristigen Bauchgeburts-Hypnose so ein starkes Vertrauen in die Ärzte hatte und darin, dass alles gut wird, so dass ich ganz ruhig war. Das Geburtsteam war auch wahnsinnig lieb und hat ganz viel mit mir geredet (wir haben die Kopfhörer einfach unter der Haube versteckt und das nur mit der Hebamme abgesprochen, sonst mit niemandem).
Immer, wenn ich gemerkt habe, dass ich Angst bekomme, habe ich meinem Mann ein Zeichen gegeben und er hat die Hypnose angemacht. Das hat ihn sehr beeindruckt, weil er meinte, dass direkt wenige Sekunden nach Start der Hypnose mein Puls runter gegangen ist auf einen Ruhepuls. Mir reichten dann auch 2min, dann war ich wieder ruhig und habe ihn gebeten, wieder auszumachen, weil das Geburtsteam in einer sehr netten Art und Weise die ganze Zeit gequatscht hat und ich mich daher nicht komplett raus beamen wollte.
Nach der Geburt kam der Kleine direkt auf die Intensiv und ich durfte ihn nicht anfassen und auch nur wenige Sekunden sehen. Das war schlimm. Demzufolge habe ich letzte Nacht auch nicht geschlafen. Ich habe aber auch in der Nacht keine Panik bekommen, sondern habe die Hypnose "Aufarbeitung einer Bauchgeburt" fünf Stunden in Dauerschleife gehört. Das hat mir total geholfen. Ich konnte mich zwar nicht ausreichend entspannen, um zu schlafen, aber ich fühlte mich ganz ruhig und gelassen.
Heute Morgen bin ich dann noch für eine Stunde auf die Hypnose "Wundversorgung nach der Geburt" gewechselt. Das hat mir auch total gut getan. Ich habe auch kaum Schmerzen und bin überzeugt, dass da ein starker Zusammenhang zur Hypnose ist.
Deswegen ein dickes DANKE, DANKE, DANKE für deine tollen Hypnosen, Kristin! Ich bin sicher, dass ich ohne deine tollen Worte eine traumatische Geburt erlebt hätte. So war das nicht der Fall. Danke!

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