Erfahrungsbericht
von Stephanie
Meine friedliche Geburt – ein Traum wurde wahr
Schon früh in dieser Schwangerschaft wusste ich ganz tief in mir: Dieses Mal möchte ich anders gebären. Nach meiner ersten Geburt im Krankenhaus war mir klar, dass ich für mein zweites Kind einen Ort brauche, an dem ich in Ruhe, Selbstbestimmung und Vertrauen gebären kann – ohne unnötige Interventionen, ohne unnötige Untersuchungen. Nur ich, mein Körper und mein Baby.
Wie schön, dass es inzwischen das Geburtshaus Ulm in der Schülinstraße gab. Die Anmeldung dort fühlte sich für mich wie der erste Schritt in Richtung einer natürlichen, glücklichen und vollkommen friedlichen Geburt an. Während der ganzen Schwangerschaft bereitete ich mich mental mit „Die friedliche Geburt“ vor.
Die Hypnosen wurden zu meinen täglichen Auszeiten – gerade mit Kleinkind war das ein Geschenk. Jede Hypnose war wie ein wohltuender Power Nap: Ich tauchte ab, entspannte, und kehrte dann gestärkt zurück in den Alltag. In mir reifte immer weiter dieses tiefe Vertrauen: Ich kann das. Mein Körper kann das. Und mein Baby weiß genau, wie es geht. Ich stellte mir meine Traumgeburt immer wieder ganz klar vor, manifestierte sie – und sie wurde Wirklichkeit.
Der Geburtsbeginn
Eine Woche vor ET – abends um 22 Uhr – sprang die Fruchtblase. Wir organisierten entspannt die Betreuung für unseren Großen, und ich legte mich nochmal mit der Hypnose zum Geburtsbeginn ins Bett. Ich konnte tatsächlich wieder einschlafen und wurde nur ab und zu sanft von einer Welle geweckt. Dank der Hypnose fand ich sofort zurück in die Entspannung.
Gegen 3 Uhr morgens wurden die Wellen stärker. Ich veratmete jede einzelne ruhig und konzentriert, immer tief in der Hypnose. Um 4 Uhr schrieb ich meiner Hebamme – und wir verabredeten uns für 5 Uhr im Geburtshaus. Die Fahrt dorthin fühlte sich kraftvoll und gleichzeitig wundervoll ruhig an. Ich spürte, wie mein Körper stetig weiterarbeitete, und blieb innerlich vollkommen bei mir.
Ankunft im Geburtshaus
Dort wurde ich liebevoll empfangen. Ganz so, wie ich es mir gewünscht hatte, ließen die Hebammen sofort die Badewanne ein. Als ich im warmen Wasser ankam, versank ich noch tiefer in die Trance. Die Welt um mich herum wurde leise und unwichtig. Ich nahm wahr, dass ich angesprochen wurde oder einen kalten Waschlappen bekam – doch sofort glitt ich wieder zurück in meine Geburtswelt, voller Ruhe, Vertrauen und Harmonie.
Die Wellen waren stark, kraftvoll und führend – aber sie überwältigten mich nie. Wir arbeiteten zusammen – mein Baby, mein Körper und ich. Wir waren ein einziges, perfekt eingespieltes Team.
Die Geburt – im Einklang mit der Natur
Während die Sonne langsam aufging und draußen Vögel zwitscherten, durfte ich mein Baby kraftvoll und selbstbestimmt in der Badewanne zur Welt bringen. Es war genauso, wie ich es mir immer gewünscht hatte: sanft, friedlich, schön. Als ich mein Baby in den Armen hielt, fühlte es sich an wie eine pure Bestätigung: Geburt darf schön sein. Geburt darf leicht sein. Geburt darf Freude machen.
Dank meiner mentalen Vorbereitung und meinen wundervollen Hebammen konnte ich diese echte Traumgeburt erleben – und keine drei Stunden später saßen wir schon glücklich und erfüllt zu Hause beim Frühstück.
So schön kann Geburt sein.

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