Erfahrungsbericht
von Theresa
Hallo, ich wollte von meiner Traumgeburt vom 06.08.2024 berichten.
An dem besagten Morgen hatte ich schon ein leichtes Ziehen in den Leisten bemerkt. Es war ein Tag vor ET. Also sagte ich meinem Mann Bescheid, er solle, wenn er zur Arbeit geht, das Handy auf laut stellen.
Morgens frühstückten wir noch gemütlich, ich hing die Wäsche auf und machte noch ein wenig Haushalt. Im Laufe des Tages verspürte ich immer mehr Bauch- und Rückenschmerzen. So machte ich mir Wärmflasche und Kirschkernsäckchen warm und genoss die Wärme auf Bauch und Rücken. Zudem machte ich die Hypnose an zur Eröffnungsperiode.
Ich habe mich immer wieder hingelegt und mich ausgeruht. Vermehrt wurde mir schlecht und ich hatte auch Durchfall. So rief ich meinen Mann an, dass er kommen solle, da ich es sonst am Kreislauf bekomme.
Als er gegen 17 Uhr kam, waren meine Wellen schon im Abstand von 5 Minuten, was mir nicht bewusst war. Wir riefen im Kreißsaal in Achern an, wo gesagt wurde, ich solle den Wannentest machen. Diesen machte ich und die Wellen blieben. Also haben wir die Kliniktasche zusammen gepackt und sind gegen 17:30 Uhr in die Klinik gefahren.
Dort angekommen, haben wir sicherlich noch eine Stunde auf dem Parkplatz verbracht und sind mit guter Vertönung der Wellen zur Klinik gelaufen. Dort ist meine Fruchtblase geplatzt. Wo wir im Untersuchungszimmer angekommen sind, musste ich erstmal auf die Toilette. Die Hebamme hat aber gesagt, so wie ich vertöne, untersucht sie erstmal den Muttermund. Gesagt, getan.
Dieser war schon vollständig geöffnet und ich konnte direkt in die Geburtswanne. Dies war pure Erleichterung, mir war nicht mehr schlecht und ich konnte mit Hypnose im Vierfüßlerstand wunderbar unsere Tochter I. gebären. In der Endphase hörten wir noch Festbänkler, durften Bilder machen und mein Mann reichte mir immer Wasser und massierte den unteren Rücken. Ich hatte zu keiner Zeit Schmerzen, aber verspürte einen enormen Druck und ein Dehnungsgefühl und das laute Tönen tat richtig gut.
Wo unsere Tochter das Licht der Welt erblickte, war die Freude riesengroß. Sie wurde mir direkt auf die Brust gelegt. Nur die Plazenta wollte nicht raus. Diese musste händisch rausgezogen werden. Ansonsten war das die Traumgeburt, die ich mir so vorgestellt habe. Selbstbestimmt, ohne Zugang und mit voller Freude. Es war eine tolle Erfahrung mit der Hypnose. Das nächste Mal gerne wieder.

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