Erste Geburt positiv erleben: Was wirklich möglich ist
24. Okt. 2026 • 26 Min.)
Ist nur eine schmerzfreie Geburt eine gelungene kraftvolle und friedliche Geburt?
„Ab dem zweiten Kind ist es ja sowieso leichter. Beim ersten Mal klappt das doch eh nicht.“
Diesen Satz höre ich so unglaublich oft. Und ich kann die Skepsis vollkommen verstehen: Meine eigene erste friedliche Geburt war die meines dritten Kindes, nachdem ich zuvor zwei sehr traumatische Geburten erlebt hatte.
Aber bedeutet das im Umkehrschluss, dass eine friedliche, selbstbestimmte erste Geburt eine Utopie ist?
Ganz klar: Nein.
Geburt ist wie die Besteigung eines hohen Berges und dein Körper betritt beim ersten Baby komplettes Neuland. Es dauert oft etwas länger, die Latenzphase braucht Geduld und Hingabe. Doch das bedeutet keineswegs, dass du Schmerz und Ohnmacht ausgeliefert sein musst.
Wir haben uns genau das in den Zahlen angeschaut: Aus unserer Befragung von über 7.300 Frauen wissen wir, dass 80 % der Erstgebärenden mit der Methode eine neutrale, positive oder sogar absolute Traumgeburt erleben durften. Und die Traumainzidenz lag bei nur 5,9 % verglichen mit traurigen ca. 30 % im bundesweiten Durchschnitt.
In der neuen Podcastfolge spreche ich ganz offen darüber:
- Was es wirklich bedeutet, wenn eine Geburt „funktioniert“ (und warum eine PDA niemals ein Scheitern ist!)
- Warum sich eine erste Geburt unterscheidet und wie du mental stark durch die Latenzphase gehst
- Warum Trance und Schmerz sich keineswegs ausschließen, sondern Hand in Hand arbeiten dürfen
Eine Geburt lässt sich nicht bis ins Detail planen. Aber mit der richtigen mentalen Vorbereitung hast du rund 80 % selbst in der Hand. Schenke dir und deinem Baby dieses Vertrauen.
Dachtest du bisher auch: „Beim ersten Kind klappt das nie“ oder war deine erste Geburt bereits friedlich und selbstbestimmt?
Schreib mir deine Gedanken oder deine eigene Erfahrung so gerne in die Kommentare!
Alles Liebe
Deine Kristin

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