Geburtsbericht von

Amelie

Liebe Kristin,
Ich habe vor 6 Monaten meine Tochter mit deiner Methode geboren und bin immernoch überwältigt davon.

Kurz zu meiner Vorgeschichte: Ich hatte schon in meiner ersten Schwangerschaft deinen Podcast gehört, mich aber leider gegen den Kurs entschieden. Die Geburt meines Sohnes endete nach Blasensprung und frustraner Einleitung im sekundären Kaiserschnitt, die gesamte Geburtserfahrung belastete mich sehr.

Als ich wieder schwanger war, buchte ich bereits in der 9. SSW den Kurs und fand die Hypnosen im turbulenten Alltag mit Kleinkind herrlich entspannend.

Am ET wollte mich mein Gynäkologe wegen geringer Fruchtwassermenge zur Einleitung einweisen. Ich war am Boden zerstört und wir einigten uns auf eine Kontrolle in zwei Tagen. Abends machte ich einen langen Spaziergang mit einer Hypnose auf den Ohren und sagte meinem Baby, dass es jetzt wirklich an der Zeit wäre. Außerdem half ich nach Absprache mit meiner Hebamme mit einem Nelkenöltampon nach.

Ich konnte es kaum fassen, aber am nächsten Morgen war es soweit: auf dem Spaziergang zur Kita mit meinem Sohn bemerkte ich die ersten leichten Wellen und freute mich riesig.
Im Laufe des Vormittags ging dann der Schleimpropf ab – es schien wirklich von alleine loszugehen! Die Wellen waren weiterhin leicht und in Abständen von ca 15 Minuten, sodass ich meinen Sohn noch von der Kita abholte – dieses Mal allerdings mit dem Auto.

Als hätte mein Körper darauf gewartet, wurden die Wellen, als wir wieder zuhause waren, deutlich intensiver und ich zog mich mit der Hypnose in mein Bett zurück. Ich empfand die Wellen als schmerzhaft, aber ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt ausgeliefert, vielmehr war ich beeindruckt, was mein Körper leistet und visualisierte, wie mein Muttermund sich öffnet. Und die Bauchatmung war SO angenehm!

Um 19:30 Uhr machten wir uns auf den Weg ins Krankenhaus. Wir hatten eine Stunde Anfahrt und Dank der Hypnose kam es mir vor wie drei Minuten. Als wir dort ankamen, wurden wir sehr nett empfangen. Ich wollte lieber selbst mit den Hebammen kommunizieren, damit fühlte ich mich wohler.

Im Kreißsaal wurden die Wellen erstmal weniger, nach einem CTG und Schichtwechsel wurde mein Muttermund untersucht: 3 cm. Ich war so glücklich, so weit hatte er sich bei der letzten Geburt mit Einleitung nie geöffnet. Danach ging ich in die Badewanne und freute mich auf etwas Entspannung – falsch gedacht: mit der nächsten Welle begannen direkt die Presswehen, die mich sehr überwältigten – dass es plötzlich so schnell geht, war in dem Moment sehr herausfordernd.
Ab dem Punkt ließ ich die Kopfhörer weg, war aber trotzdem total bei mir. Die Hebamme und mein Mann unterstützten mich und machten mir in jeder Wellenpause Mut. Um 23:20 Uhr (eine Stunde nach den 3cm!) kam meine Tochter in der Badewanne zur Welt. Ganz ohne Hilfe, nicht mal für einen Zugang (gegen den ich nichts gehabt hätte) war Zeit. Ich nahm sie selbst aus dem Wasser und legte sie auf meine Brust.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie dankbar ich für diese Erfahrung bin. Die Geburt war wunderschön. Sie war intensiv und herausfordernd, kraftvoll und selbstbestimmt und ich hatte ein unglaubliches Vertrauen in mich, mein Baby und meinen Körper. Ich war nicht die ganze Zeit in Hypnose, aber alleine die Vorbereitung hat mir mental so viel Kraft gegeben.
DANKE Kristin für deine wunderbare, wertvolle Arbeit. Ohne deinen Kurs hätte ich dieses Vertrauen nicht gehabt.

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