Geburtsbericht von

Conny

Liebe Kristin,
danke an dich und dein Team für die schöne Geburtsvorbereitung! Ich habe deinen Kurs ca. in der 25. SSW gekauft. Zuvor habe ich schon täglich im Alltag bzw. bei der Einschlafbegleitung meiner 2-Jährigen Tochter deinen Podcast gehört und wurde bereits da sehr positiv auf die Geburt eingestimmt. Auch der Kurs hat mir dazu verholfen, noch gefestigter und selbstbewusster der Geburt entgegen zu blicken. Auch wenn es mir zwischendurch etwas schwerer gefallen ist, die Hypnosen zu üben, da ich einfach sehr oft müde war und eingeschlafen bin, habe ich die Auszeit im Großen und Ganzen sehr genossen – vor allem in der Zeit im Krankenhaus, als ich mit verkürztem Gebärmutterhals mit Wehenhemmern und Lungenreife liegen musste.

Unser kleiner Schatz kam dann bei 36+0 zur Welt. In den frühen Morgenstunden war meine Fruchtblase geplatzt, mein Mann und ich freuten uns, dass wir nun unseren zweiten Schatz bald kennen lernen würden. Ich duschte in Ruhe und wartete dann ab, ob sich Wellen einstellen würden. Schon nach einer halben Stunde spürte ich ein leichtes Ziehen, machte mir deine Hypnose an und bewegte mich im Wohnzimmer, wie es mir in diesem Moment passend und förderlich für die bevorstehende Geburt erschien. In der Zwischenzeit war unsere Tochter aufgewacht, blieb noch kurz bei mir und wurde dann vom Papa zu den Großeltern im gleichen Haus gebracht.

Mein Mann versuchte danach, die Wehenabstände so gut es ging, zu messen. Da sie immer kürzer wurden, machten wir uns gemütlich auf den Weg ins Krankenhaus. Mit der Hypnose auf den Ohren war ich ganz bei mir, wurde immer wieder erinnert, mich zu entspannen und dass ich optimal auf die Geburt vorbereitet war. So war auch der Weg ins Krankenhaus gut machbar. Im Krankenhaus angekommen, waren die Abstände schon bei 2-3 Minuten und ich veratmete die Wellen im Aufenthaltsraum vor dem Hebammenzimmer, bis uns eine Hebamme aufnehmen konnte. Die tiefe Bauchatmung half mir gut und ich tönte leicht bei jeder Welle mit.

Das Entspannen des Körpers gelang mir noch gut – die Wellen spürte ich bereits gut – im Vergleich zur 1. Geburt überrannte mich der Schmerz aber nicht. Schon bald ging es in das Kreißsaalzimmer, wo zuerst einmal mein Muttermund getastet wurde. Dieser lag schon bei über 5 cm, was mich schon sehr motivierte, da seit dem Blasensprung ja erst 1,5 Stunden vergangen waren. In diesem Moment bemerkte die Hebamme auch meine Kopfhörer, fragte kurz, ob ich mit Hypnose / Entspannung arbeite und nahm meine Bestätigung ganz positiv auf.

Sowohl die Hebamme, als auch die Ärztin, die zwischenzeitlich kurz zur Kontrolle gekommen war, strahlten eine enorme Ruhe aus – was auch meinen Mann und mich vollkommen in unserer Ruhe bleiben ließ. Die Wellen hatten sich inzwischen kräftig aufgebaut und schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich mitschieben könne. Die Hebamme bestätigte, dass der Muttermund bereits vollständig geöffnet sei und alles weich und bereit für die Geburt sei.

Im Gegensatz zur 1. Geburt konnte ich dieses Mal vollkommen kontrolliert und selbstbestimmt mitschieben. Die Hebamme und die Ärztin begleiteten alles ganz ruhig und nach weiteren 30 Minuten durften wir unseren Schatz bereits begrüßen. Bis auf ein paar kleine Schürfwunden gab es auch keine Geburtsverletzungen. Die Hypnose für die Austreibungsphase haben wir gar nicht mehr eingeschaltet – so schnell war unser Schatz dann da – ich hätte es in dieser Phase aber gar nicht mehr gebraucht, da ich für mich sowieso schon voll bei mir war. Für meinen Mann und mich war es eine rasche, kraftvolle und schöne Geburt. Vom Blasensprung bis zur Geburt gerade einmal 3,5 Stunden. Danke noch einmal für die tolle Begleitung, die uns so selbstbewusst und positiv in diese Geburt hat starten lassen.

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