Geburtsort:

Klinik

Liebe Kristin,

ich bin so dankbar, deine Methode noch entdeckt zu haben, da es nur noch 6 Wochen bis zum dem errechneten ET waren.

Ich bin durch deinen Podcast unglaublich berührt worden und du hast mich so positiv in meiner Schwangerschaft beeinflusst. Deine Worte taten so gut. Daraufhin habe ich mir deine Seite angeschaut und mich mit deinem Online-Kurs auseinander gesetzt.

Mein Mann bestärkte mich, deinen Online-Kurs zu kaufen und mich somit gut auf die Geburt vorzubereiten.

Ich habe deine Videos und alle Übungen förmlich aufgesogen und ich fand auch deine Herangehensweise sehr gut. Da ich auch Christ bin, hat mir deine Aussage gefallen: Die Methode kannst du nutzen, wenn du einer Spiritualität angehörst, aber es geht auch, wenn du keine hast. Die Meditationen haben mir so gut getan und ich habe sie nach deinem Plan geübt.

Nun zu meiner Geburt:

Ich hatte ca. 2 Tage vor dem tatsächlichen Geburtstermin am 21.4.2020 in Abständen sehr regelmäßige Wellen gehabt. Diese haben jedoch nach einigen Stunden immer wieder nachgelassen.

Am 9. Tag nach dem errechneten ET begann die Geburt dann am späten Abend mit einem Blasensprung. Das war ein sicheres Zeichen. Jetzt geht es los. Wir haben uns für eine ambulante Geburt in einem Krankenhaus entschieden, da wir uns dachten, dass es beim ersten Kind vernünftiger wäre und die Klinik sehr nah war.

Da ich schon einen geöffneten MuMu von 7cm hatte, konnten mein Mann und ich glücklicherweise sofort in den Kreißsaal. Gott sei Dank gab es in unserer Klinik kein Verbot für den Vater im Kreißsaal.

Ich war die ganze Zeit in Trance und bin nur kurz „aufgetaucht“, um die wichtigsten Fragen der Hebamme zu beantworten.

Dadurch, dass es Nacht war, war der Raum schön dunkel und nur kleine indirekte Lichter gaben etwas Helligkeit. Das war richtig schön, und es fühlte sich an, als würde ich einfach entspannt ins Bett gehen.

Ich hatte deine Geburtsmeditation auf meinen Ohren und die lief in Dauerschleife, bei jeder Welle arbeitete ich mit deiner Atemmethode. Ich habe mich gut und entspannt gefühlt.

Ich merkte, dass meine Wellen sehr stark wurden und mein Körper bereit für die Presswellen war. Leider war aber der MuMu noch nicht vollständig geöffnet. Die Hebammen meinten, ich solle dem Pressdrang nicht nachgehen, um den Vorgang noch etwas zu stoppen und Kraft für die eigentliche Geburt aufzusparen. Das fiel mir nicht leicht. Ich merkte, dass ich mich nicht mehr gut entspannen konnte. Nach ca. 2h Presswellen war dann der MuMu vollständig geöffnet. Es folgten nochmal 2h Presswellen, bis die Ärztin meinte, dass die Herztöne meines Kindes schwächer wurden und sie nun einen Dammschnitt machen muss. Ich war am Anfang zwar nicht so begeistert davon, aber konnte mich recht schnell damit anfreunden. Es ging schließlich auch um meinen Sohn.

Als unser Sohn Arno dann auf der Welt war, durchströmte mich tiefe Dankbarkeit und unendliches Glück.

Die Geburt war für mich ein positives Erlebnis und ich habe auch keinen Schmerz empfunden, es war wie du es immer betont hattest, eine starke Dehnung.

Mein Mann hat mich auch super unterstützt, indem er alle Gespräche übernommen hat, mir stetig etwas zu trinken und zu essen anbot und nach Bedarf Anker setzte.

Die Geburt dauerte vom Blasensprung bis zur direkten Entbindung ca. 11h, mir kam das allerdings wie 2-3h vor.

Im Nachhinein habe ich mich gefragt, ob ich während der Presswellen mich hätte noch besser entspannen können. Auf diesen Fall war ich nicht so vorbereitet. Ich habe immer gedacht, bis der MuMu geöffnet ist, arbeite ich mit der Meditation und der Atmung und am Ende kommt mein Körper in den Autopilot und dann geht alles wie von selbst. Was sagst du dazu? War ich nicht tief genug in der Trance und konnte deshalb nicht loslassen und alle Spannungen des MuMu lösen, oder kann es auch einfach daran liegen, dass mein Beckenboden sehr straff ist, weil ich vor und in der Schwangerschaft viel Sport gemacht habe?

Zudem hatte mein Sohn Arno keinen leichten Start ins Leben. Er hatte eine Blockade in der HWS und hat sich sehr in eine C-Lage überstreckt und in den ersten Lebenswochen sehr viel geschrien.

Ganz liebe Grüße und Gottes Segen für dich und deine wunderbar wichtige Arbeit, liebe Kristin.

Ich freue mich von dir zu hören.

Rafaela