111 – Geburtsplan – mit kostenloser PDF-Vorlage!

Geburtspläne sind auf der einen Seite unglaublich wichtig, können aber auf der anderen Seite auch für Unmut sorgen. Oft sind sie zu lang oder laufen Gefahr, geschrieben etwas unfreundlich zu klingen.

Ich bin sehr froh, dass ich die wunderbare Hebamme Janine Krupp in dieser Podcastfolge zu Gast habe. Wir sprechen über Geburtspläne, welche Punkte hier wichtig wären und reingehören und wie du auch mit den Hebammen im Krankenhaus so darüber sprechen kannst, dass sich alle Seiten wohl fühlen.

Janine und ich haben uns vor der Aufnahme der Folge hingesetzt und eine Art „Muster-Plan“ entworfen, den du dir hier gern kostenlos und ohne Registrierung als PDF zum Ausdrucken herunterladen kannst:

http://bit.ly/Geburtsplan-PDF

 

Wie die meisten meiner Interview-Folgen, gibt es diese Podcastfolge wieder auf YouTube zu sehen. Folge einfach diesem Link: https://youtu.be/QlmBpF13TGU

Janine arbeitet in ihrer Hebammenpraxis „Mamatoto“ in Köpenick, die du hier finden kannst: https://www.mamatoto-hebammenpraxis.de/index.php/ueber-uns

Ich freue mich sehr, wenn dir diese Podcastfolge gefällt und du wieder viel für dich mitnehmen kannst!

Und wenn du magst, schreib mir gern auf Instagram unter https://www.instagram.com/die.friedliche.geburt/

Alles Liebe,

Deine Kristin

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2 Idee über “111 – Geburtsplan – mit kostenloser PDF-Vorlage!

  1. Luise sagt:

    Liebe Kristin,
    Ich möchte als Schmerzmittel und als Alternative zu Meptid noch Nalpain ins Spiel bringen – weniger Übelkeit, bessere Wirkung vor allem in der Eröffnungsphase. Als Tensgerät finde ich das „Geburtstens“ klasse. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen. Ich bin selbst Hebamme in einer großen Klinik mit >2500 Geburten. Ich finde Geburtspläne/-wünsche auch nicht schlecht, empfehle das auch „meinen“ Frauen in der Vorsorge, um sich die eigenen Wünsche vor Augen zu führen.
    PDAs werden auch in anderen Häusern von Gynäkologen gelegt, nicht nur in Neukölln.
    Es tut mir leid, dass viele Dinge scheinbar aus Routinen gemacht werden und der Eindruck bzw wahrscheinlich auch die Realität ist, dass unnötige Dinge einfach so durchgeführt werden. Leider wird dadurch auch uns Kolleginnen, die in Häusern arbeiten, die versuchen alles sehr individuell zu gestalten, gefühlt Mißtrauen entgegen gebracht. Leider kann ich mich auch nicht davon ausnehmen, dass ich beim Lesen von Geburtswünschen immer wieder denke: machen wir doch eh, macht man in evidenzbasierter Geburtshilfe seit Jahren nicht mehr… Und dann entsteht das Gefühl, dass „unterstellt“ würde, diese Dinge nicht zu tun bzw etwas „Falsches, veraltete“ zu tun… Leider weiß ich, dass es Kliniken gibt, die anders arbeiten und dadurch auch diese Ängste geschürt werden… Und eine Sache noch: es gibt weiterhin Ärzte, die „kleine“ Verletzungen ohne Betäubung nähen wollen – darauf sollten alle Beteiligten achten, dass das nicht passiert!
    Diese Gedanken sind mir beim zuhören gekommen und wollte ich „loswerden“.

    • Kristin Graf sagt:

      Liebe Luise. Dankeschön für diese wichtigen & ehrlichen Zeilen. Wunderbar, dass Du Dir die Zeit dafür genommen hast. Ich werde Deine Anmerkungen mit meinen befreundeten Hebammen besprechen und ggf. ergänzen. Du beschreibst sehr gut die „Krux an der Sache“ – für die guten Hebammen sind die Sachen eh selbstverständlich, es ist stets ein Balanceakt mit einem Geburtsplan. Daher empfehle ich auch immer, ein Vorgespräch zu führen und dort schon vieles abzuklären. Der Plan kann dann immer noch danach eingereicht werden, so wird dann auch niemand „überrumpelt“. Ganz liebe Grüße und einen herzlichen Dank noch einmal, Kristin

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