146 – SCHWANGERSCHAFTSDIABETES – Interview mit Dr. Saskia Fitzner

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Dieses Thema wurde sich schon häufig gewünscht, und ich bin sehr froh, dass die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Saskia Fitzner in dieser Podcastfolge mit mir über Schwangerschaftsdiabetes spricht. In einer Frauenarztpraxis bleibt manchmal nicht genügend Zeit, um in aller Ruhe einzelne Untersuchungen zu erklären, daher finde ich es schön, dass wir uns hier einmal Zeit nehmen konnten, um ein wenig darüber aufzuklären. Was sind eigentlich die Gefahren für das Baby und die Mama und was können wir machen, um diese zu minimieren? Uns sind da zum Glück nicht die Hände gebunden, sondern durch Ernährungsumstellung kann in den meisten Fällen bereits viel getan werden, manchmal braucht es aber auch Insulin als Unterstützung. Mehr erfährst du in dieser Podcastfolge.

Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Hören und natürlich Gesundheit!

Deine Kristin

10 Antworten

  1. Hallo Kristin,
    danke für diese Folge. Ich habe seit über 20 Jahren Typ I Diabetes und bin nun in der 38 SSW (erste Schwangerschaft).
    Die Folge war für eine Typ I Diabetikerin im dritten Trimester nicht so sehr viel neues aber am Anfang der Schwangerschaft sicherlich für manch eine Frau ganz wertvoll.
    Vielleicht könntest Du noch mal einen Podcast zum Thema Risikoschwangerschaften allgemein aufnehmen und dort auf verschiedene Themen wie z.B. Diabetes Typ I eingehen. Insbesondere interessant wäre der mentale Umgang mit dieser besonderen Situation. Als Diabetikerin muss man während der Schwangerschaft sehr strikt auf die Blutzuckerwerte achten. Leider fällt es nicht immer leicht dann mal mit einem “Ausrutscher” (z.B. hoher Blutzuckerwert) mental umzugehen. Es wäre schön Tipps für einen gesunden Umgang damit zu finden um nicht jedes mal in ein emotionales Tief zu geraten, welches für Mutter und Kind natürlich auch nicht zuträglich ist, selbst wenn bei den (zahlreichen Vorsorgeuntersuchungen) alles in Ordnung ist.
    Beste Grüße
    Jacqueline

    1. Liebe Jacqueline, vielen Dank für Dein Feedback und Deine Podcast-Idee; gerne möchte ich demnächst eine Folge dazu machen. Das Thema Risikoschwangerschaft ist natürlich ein sehr breites Feld, aber gerade auf den mentalen Bereich (Angst, Schuldgefühle) möchte ich sehr gerne genauer eingehen. Dankeschön für die Anregung! Alles Gute für Deine Schwangerschaft und liebe Grüße, Kristin.

  2. Vielen Dank für das informative Interview. Ich hatte in der ersten Schwangerschaft Gestationsdiabetes und wir wünschen uns bald ein zweites Kind. Ich musste dank Ernährungsumstellung kein Insulin spritzen, habe jedoch viel Körperfett in den letzten Schwangerschaftswochen verloren. Mein Diabetologe meinte, bei der nächsten Schwangerschaft würde er mir im Falle eines erneuten Gestationsdiabetes gleich Insulin verordnen, da im Fettgewebe Giftstoffe gespeichert sind, die bei Gewichtsverlust freigesetzt werden und auch nicht gut für das Kind sind. Das hieße, dass ich nicht in der selben Klinik wie bei der ersten Geburt entbinden könnte und das würde mich fertig machen, denn ich hatte eine großartige Geburt und würde mich auch ungern der Prozedur einer Einleitung unterziehen. Wie groß schätzen Sie die Gefahr der Giftstoffe aus meinem Fettgewebe für das Kind ein? Eigentlich wäre das doch immer ein Gegenargument für die Ernährungsumstellung. Denn durch die strenge Vermeidung von Zucker und Weißmehl müsste doch jede Schwangere an Fett verlieren, oder? Über Ihre Ansicht zu diesem Problem würde ich mich sehr freuen.

    1. Liebe Katha, vielen Dank für Deine Zeilen & Dein Vertrauen. Für mich klingt das was Du schreibst plausibel, aber da ich keine medizinische Fachfrau bin, kann ich Dir keine Empfehlung geben oder eine Aussage treffen. Ich möchte Dir raten, Dir noch einmal eine Zweit- oder auch Drittmeinung eines Diabetologen einzuholen. Alles Liebe, Kristin.

  3. Ich habe selbst zum zweiten Mal gestationsdiabetis und höre gerade die Folge. Es wird hier vermittelt, dass man Einfluss auf das Ergebnis hat und es vor allem Frauen betrifft, die sich „schlecht“ ernähren. Das ist schlicht falsch, da die veränderten Hormone während der Schwangerschaft einen großen Einfluss haben. Auch die genetische Disposition spielt eine Rolle. Ich ernähre mich sogar sehr gesund und bin trotzdem betroffen und so geht es auch einigen meiner Freundinnen.

    1. Liebe Jalée, Dankeschön für Deine Rückmeldung. Oh je, das tut mir sehr leid, wenn das so angekommen ist, das war überhaupt nicht meine Absicht. Du hast natürlich recht – selbstverständlich hat die Ernährung nicht immer Einfluss darauf. Liebe Grüße, Kristin.

      1. Der Aussage kann ich mich anschließen, bei mir ist es genauso. Zwar ist bei mir lediglich der Nüchternwert betroffen und ich konnte tagsüber alles essen. Eine Ernährungsumstellung fand bei mir auch nicht statt, da ich vor zu und während der Schwangerschaft bereits wir empfohlen bei einer Gestationsdiabetes mich ohnehin bereits ernährt habe. Der Kommentar, dass Frauen, die sich vor der Schwangerschaft bereits gesund ernährt haben von Gestationsdiabetes nicht betroffen sind, empfand ich als sehr ärgerlich. Ohnehin finde ich es von Gynekologen anmaßend sich zur Behandlung von Gestationsdiabetes zu äußern, da Gynekologen die Behandlung nicht vornehmen während der Schwangerschaft, sondern an Fachärzte (Diabetologen) verweisen. Meines Erachtens ist Gestrationsdiabetes ein weites Feld. Eine pauschale Aussage ist da durchaus schwierig.

        1. Liebe Daniela, es tut mir sehr leid, dass du das so verstanden hast, das war tatsächlich nicht so gemeint, dass es immer mit der Ernährung zusammenhängt. Mir war es eher wichtig, den Frauen etwas Druck zu nehmen, die vielleicht unter einer Essstörung leiden und daher Schwierigkeiten haben, sich nach einem bestimmten Ernährungsplan zu halten. Es ging mir nicht darum, tief in dieses Thema einzusteigen sondern eher einen kleinen Einblick zu geben wie das Procedere sein kann wenn in der gynäkologischen Praxis ein Verdacht auf Diabetes besteht. Für Betroffene reicht diese Folge natürlich überhaupt nicht aus und ist sicher nicht wirklich hilfreich. Ich wünsche dir alles Gute! Kristin

  4. Ich hatte mich sehr über diese Folge gefreut und war dann etwas enttäuscht nach dem Hören. Irgendwie habe ich mich nicht abgeholt gefühlt, da es für mich emotional eine große Belastung darstellt einen Gestationsdiabetes zu haben und es nicht so einfach ist, wie dargestellt, die Werte im Rahmen zu halten. Sich über Wochen und Monate so stark einzuschränken in der Ernährung und permanent in Sorge um sein Kind zu sein, führt dazu, dass ich diese Schwangerschaft nicht genießen kann. Anregungen für den Umgang mit dieser emotionalen Belastung hätte ich als hilfreich empfunden…

    1. Liebe Misha, Dankeschön für Dein Feedback. Du hast recht – dadurch, dass diese Podcastfolge ein Interview mit einer Ärztin war, ist die mentale Ebene natürlich etwas kürzer ausgefallen. Ich als Mentaltrainerin hätte hier für den emotionalen Bereich noch vieles beisteuern können. In dieser Folge ist die fachliche Ebene sehr gut beleuchtet worden. Aber das ist eine ganz wunderbare Idee für eine weitere Folge – lieben Dank für die Inspiration, ich habe mir den Gedanken gleich einmal notiert. Liebe Grüße, Kristin.

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