Geburtsort:

Klinik

Liebe Kristin,

Wie wollten dir von ganzem Herzen für deine wundervolle Arbeit danken und dir gerne von unserer eigenen Traumgeburt Ende Februar berichten!

Während meiner Schwangerschaft bin ich durch Zufall auf deinen absolut tollen Podcast gestoßen und habe mir kurz darauf deinen Online-Kurs geholt. Da dies meine erste Schwangerschaft war und dazu eine Zwillingsschwangerschaft, hatte ich viele Unsicherheiten und Ängste. Sowohl dein Podcast als auch der Kurs haben mich innerhalb kürzester Zeit zuversichtlich werden lassen und vor allem genau mit der inneren Kraft verbunden, die ich mir so gewünscht habe. Dank dir und deiner Methode haben ich und mein Partner sehr gestärkt und positiv gestimmt auf die Geburt blicken können. Deine Trancen haben uns immer wieder mit uns selbst und miteinander verbunden und uns Vertrauen und Ruhe geschenkt.

Durch die Zwillingsschwangerschaft haben wir leider keine Hausgeburtshebamme und auch kein Geburtshaus gefunden, wodurch schnell klar war, dass es ins Krankenhaus gehen würde. Das GKH Havelhöhe kannte ich schon länger und hier konnten mein Partner und ich uns eine selbstbestimmte und friedliche Geburt vorstellen. Wir hatten ganz viel Glück und bekamen sowohl einen Platz, als auch die geforderten 36SSW rum. In der 39SSW sollte aus Sicherheitsgründen eingeleitet werden. Nach vier Tagen mit alternativen Methoden bekam ich zwei Gaben Prostagladine. Ich habe in diesen Tagen der Einleitung sehr viel deine Trancen gehört und war unglaublich dankbar für die Vielfalt, sodass ich sowohl mit aufkommender Angst gut umgehen konnte, als auch durch die mentale Geburtseinleitung eine wundervolle Einstimmung hatte. Durch die Hormongabe ging dann alles sehr schnell. Um 19h begannen die Wellen, schon sehr regelmäßig alle 4min über zwei Stunden hinweg, anfänglich war es den Regelschmerzen sehr ähnlich und auch kontinuierlich, was mich etwas verunsichert und angestrengt hat. Aber ich habe mich sehr auf die Geburtstrance konzentriert und mich von Anfang an sehr entspannt. Die Wellen waren dann nach kurzer Zeit auch klar definiert mit Wellenpausen und schon recht stark bei gefühlten vier Metern 🙂

Um 21h ist die erste Fruchtblase gesprungen und die Wellen waren mit einem Mal bei 6-7 Metern. Dann ging es auch schon in den Kreissaal und in die Badewanne. Hier habe ich jegliches Zeitgefühl verloren, war aber trotzdem unglaublich klar in meinen Gedanken. Das größte Geschenk war ( wie mir im Nachhinein klar geworden ist) dass ich wirklich keinerlei Angst hatte. Auch als ich gemerkt habe, dass die Geburt nicht wirklich die entspannte und romantische Angelegenheit wird, in der ich ganz verklärt verbunden bin mit mir und meinem Kind, konnte ich das sofort annehmen! Ich glaube, durch die Einleitung waren die Wellen sehr schnell sehrhoch, sodass ich mich in derBadewanne unglaublich konzentrieren musste und schon mit den drei Säulen überfordert war. Wirklich unglaublich hilfreich war die Atmung!!! Den Rest habe ich ganz automatisch für mich passend umgewandelt. Ich könnte nur noch denken, ich schaffe das und ich öffne mich. Der Pressdrang hat mich dann völlig überrumpelt und ich konnte ihn erst auch garnicht als Pressdrang einordnen. Ich dachte nur, ok bis hierhin habe ich das gut hinbekommen. Wenn jetzt aber der Mumu erst bei 5cm ist, dann nehme ich auch gern eine PDA, weil es anfing sehr sehr fordernd zu werden. Der Mumu war dann aber natürlich schon ganz offen und ich wurde aufs Bett begleitet. Auch hier war ich ganz klar im Geist und konnte zwischen den Wellen in ein-Wort Sätzen mit den Menschen um mich herum sprechen. Dieser Kontakt mit dem Außen hat mir tatsächlich auch sehr geholfen und mich gestärkt. Auch ganz anders als erwartet 🙂 ich habe mich absolut high und angstfrei gefühlt und in den Pausen sogar Witze gemacht, was mich selbst überrascht hat. Ich war einfach ganz mit mir verbunden und konnte mich ganz auf das einlassen, was kam.

Die Situation und meine Reaktion darauf war wie gesagt ganz anders als erwartet, aber alles hat sich sicher und richtig angefühlt. Ich hatte die ganze Zeit deine Geburtstrance auf den Ohren, wobei mir die Kopfhörer später auf einer Seite herausgefallen sind und ich in der Pressphase auch garnicht mehr richtig hingehört habe. Es hat mir trotzdem Halt und Kraft gegeben zu wissen, dass die Trance mich begleitet und ich etwas vertrautes bei mir habe, das mir Kraft gibt. Das ganze Drumherum, was im Krankenhaus bei einer Zwillingsgeburt ansteht- Zugänge, Wehentropf nach dem ersten Kind, vorgeschriebene Geburtsposition in Rückenlage, ein Team aus Ärzten und Hebammen- hat mir im Vorfeld Angst gemacht, war aber unter der Geburt dank meiner Entspannung überhaupt kein Problem! Das Team des GKH hat das aber auch fantastisch, achtsam und respektvoll gemacht! Und so wurden unsere wunderbaren kleinen Schätze um 0.34 und 0.52 geboren 🙂 Auch mein Partner hat sich sicher gefühlt, vor allem da er bei mir nie das Gefühl von Angst oder Schmerz wahrnehmen konnte. Dadurch konnte er mich ganz wunderbar unterstützen.
Nach der Geburt folgte leider eine wirklich anstrengende Zeit, da ich sehr viel Blut bei der Nachgeburt verlor und Transfusionen, sowie eine operative Entfernung einiger Blutgerinsel benötigte.

Dann hatte mein Sohn einen Tag nach der Geburt einen erhöhten unspezifischen Entzündungswert und es folgte eine Notverlegung ins Westend, wo er drei Tage auf der Neonatologie liegen musste. Wir hatten da das ganze Program mit Zufüttern, Antibiotika und Abpumpen. Zudem gab es leider kein Familienzimmer, sodass ich nachts erst mit einem dann nach drei Tagen mit beiden Kindern allein war, für insgesamt eine Woche. Da ich körperlich nach dem Blutverlust noch sehr angeschlagen war, war das eine wirklich heftige, herausfordernde Zeit. Auch so ganz anders als das entspannte kuschelige Wochenbett zu viert, welches wir uns gewünscht und vorgestellt hatten. Bei all dem habe ich gemerkt, wie uns das Erlebnis und Geschenk dieser wunderbaren, friedlichen Geburt so sehr geholfen und über die dunkelsten Momente hinweg geholfen hat! Ich bin mir sehr sicher, dass ich nur deshalb nicht in eine Depression gerutscht bin und meine beiden wundervollen Kinder den Krankenhausstress nur deshalb so gut gemeistert haben, ohne große Anpassungsstörungen und Trinkprobleme zu entwickeln!

Noch ein weiterer Grund, dir und deinem Weg aus tiefstem Herzen zu danken!
Mittlerweile nach sechs Wochen sind wir gut daheim und als Familie angekommen und stellen uns dem Auf und Ab des neuen Lebens mit unseren zwei Schätzen, denen es, bis auf Blähungen ;), ganz ausgezeichnet geht und die uns jeden Tag ( und jede Nacht) aufs neue verzaubern!
Und wenn es mal doch zu arg wird, nehmen wir uns fünf Minuten für die Metta-Meditation und die Welt beruhigt sich wieder. Seit neustem werden wir auch mit dem ersten strahlenden Lächeln beschenkt, was alle Anstrengungen verblassen lässt.
Liebe Kristin, unsere kleine Familie dankt dir von Herzen und sendet dir die besten Wünsche! Mach weiter mit deiner wundervollen Arbeit, die so eine Bereicherung für unsere Welt ist!!!

Alles Gute für dich und deine Lieben wünschen dir Sarah und F. mit Y. und K.